Matthias Reim: Millionenschulden dank Generalvollmacht „Verdammt ich lieb‘ Dich“ hieß 1990 sein  Riesen-Hit. Mit „Verdammt, ich hab nix“ nahm er sich 2008 in einem Werbespot für Sixt selbst auf die Schippe. Dazwischen lagen schwere Jahre. Von bis zu 15 Millionen Euro Schulden war die Rede. Der Schlagersänger hatte seinem früheren Manager Generalvollmachten erteilt. „Früher habe ich ihm das ganze Geld gegeben, damit er es anlegt. Der hat mir dann mal 5.000 oder 10.000 Mark zugesteckt. Ich wusste ja nicht mal, was ich verdiene“, sagte er den Ruhr-Nachrichten.

Der Manager hatte mit Reims Geld in großem Umfang Gesellschaften und Immobilien erworben, die nach einer Sanierung weiterverkauft werden sollten. Das ging gründlich schief und Reim blieb auf Millionenschulden sitzen. 2006 musste er Privatinsolvenz anmelden. Danach sang er einfach weiter, mitunter nur vor einer Handvoll Leuten, war sich für keine Möbelhaus-Eröffnung zu schade.

Sein Bruder half ihm, das Haus mit Tonstudio auf Ibiza zu unterhalten, sodass der Sänger weiterarbeiten und Geld verdienen konnte. Das funktionierte: Seit 2010 ist Matthias Reim schuldenfrei. Und der Erfolg kehrte auch zurück. Sein neues Album "Unendlich" ist im Februar 2013 auf Platz eins der Charts eingestiegen.  zurück zum Artikel