Michael Schulz (Exfußballprofi): Verlust mit Zertifikaten Der Ex-Fußballnationalspieler macht seine Bank für Verluste in Höhe von fast 70.000 Euro verantwortlich. Michael Schulz hatte früher schon große Verluste bei Börsenspekulationen verzeichnet. Dieses Mal wollte er sicher gehen, dass sein angelegtes Vermögen erhalten bleibt und ging mit dem Wunsch nach risikolosen Anlagen zu seiner Bank, der Oldenburgischen Landesbank (OLB).

"Mein Bankberater hat mir verschiedene Anlagen unterbreitet, Fonds, die ein bisschen mehr einbrachten als Festgeld. Er hat mir versichert, dass kein Risiko dabei ist. Die vermeintlich sichere Geldanlage hat mein Kapital um 70 Prozent reduziert. Das war ein Schock für mich. Plötzlich war praktisch nichts mehr da.“ erzählte der frühere Ex-Fußball-Profi in der Talkshow „Kerner“. 70.000 Euro seien durch Blue Chips, Zertifikate und „Veroptionierungen“ verloren gegangen.

Die OLB betonte im September 2012 gegenüber der Nordwestdeutschen Zeitung: „Aussagen zum Erhalt des Grundstockes wurden von Herrn Schulz uns gegenüber nicht getätigt. Dieses bestätigt der Berater eindeutig“. Laut der Bank habe sich Schulz als „sehr versierter Anleger vorgestellt und seine Vermögensanlagen auch aktiv gesteuert“. Er sei in „umfassenden Beratungsgesprächen aufgeklärt“ worden und „jederzeit gut informiert“ worden. Zu einer Einigung ist es bislang offenbar noch nicht gekommen.   zurück zum Artikel