Eva Herman: Pleite durch Ostimmobilien

Im Frühjahr 2012 musste die ehemalige Tageschau-Sprecherin Privatinsolvenz anmelden. Sie hatte 1995 für eine halbe Million Euro drei Mietwohnungen in Leipzig erworben.“Es handelte sich dabei um diese typischen Bauherren-Modelle, die viel Steuerersparnis versprachen, aber völlig überhöhte Mietvoraussagen hatten", sagte sie der Bild-Zeitung. "Ich konnte den hohen Zahlungen jahrelang problemlos nachkommen, weil ich viel gearbeitet und viel Geld verdient habe."

Als sie 2007 nach der Veröffentlichung ihres Buches "Das Eva-Prinzip" umstrittene Äußerungen zur Familienpolitik im Nationalsozialsimus machte, verlor sie nach 17 Jahren ihren lukrativen Job beim NDR. Damit brach ihr finanzielles Fundament zusammen. Die Einnahmen aus den Buchverkäufen genügten nicht, um den Zahlungen nachzukommen, die Immobilien wurden letztlich zwangsversteigert.

Die in vierter Ehe mit einem Hotelier verheiratete Moderatorin muss nun wegen des Offenbarungseids mit rund 1.400 Euro im Monat haushalten.

 zurück zum Artikel