Frau hält eine Präsentation: In Ostdeutschland bekommen Frauen im Schnitt höhere EM-Renten als Männer. Foto: Pexels

Deutsche Rentenversicherung

Knapp 835 Euro Erwerbsminderungsrente

Wer wegen gesundheitlicher Einschränkungen weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann, bekommt eine volle Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) vom Staat. Diese lag laut der Statistik der Deutschen Rentenversicherung zum 31. Dezember 2019 in den alten Bundesländern im Schnitt bei 842 Euro. Dabei erhielten Männer mit 850 Euro etwas mehr Geld als Frauen mit 835 Euro.

Arbeitnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen mehr als drei, aber weniger als sechs Stunden arbeiten können, bekommen eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Diese betrug Ende 2019 in den alten Bundesländern durchschnittlich 553 Euro. Bei den Männern waren es 614 Euro, bei den Frauen 497 Euro.

Frauen in Ostdeutschland: Über 100 Euro mehr

Anders sieht es in den neuen Bundesländern aus. Dort bekamen Frauen sowohl bei voller als auch bei teilweiser Erwerbsminderung mehr Geld als Männer. So lag die volle EM-Rente im Schnitt bei 882 Euro (945 Euro Frauen, 814 Euro Männer). Die teilweise EM-Rente betrug 539 Euro (574 Euro Frauen, 508 Euro Männer).

Ingsesamt bezogen Ende 2019 rund 1,82 Millionen Menschen in Deutschland eine volle oder teilweise EM-Rente von im Schnitt knapp 835 Euro. Die meisten erhielten dabei eine volle EM-Rente, die im Schnitt 851 Euro betrug. Der Rest erhielt eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung mit einer Durchschnittshöhe von 550 Euro.

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