Deutsche sind pessimistischer als Spanier und Griechen

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59 Prozent der Deutschen Bevölkerung hatten im vergangenen Jahr gerade genug Geld gehabt zu haben, um Wohnung, Essen und das Lebensnotwendige zu bezahlen. Die anderen 41 Prozent meinen, im vergangenen Jahr angenehm gelebt oder sogar vollkommen frei über Geld verfügt zu haben.

Das geht aus einer Online-Studie des Marketing- und Verbraucherdienstleisters Nielsen hervor. Er befragte zwischen dem 17. Februar und 8. März 2013 mehr als 29.000 regelmäßige Internetnutzer in 58 Ländern. In Deutschland waren es 533 Personen.

Dabei ist Deutschland beim Gehalt weit vorn. In kaum einem anderen europäischen Land gaben so wenige Befragte an, ein Jahreseinkommen unter umgerechnet 20.000 US-Dollar zu bekommen. Damit beurteilen sie ihre eigene Lage pessimistischer als zum Beispiel die Bürger der Krisenländer Griechenland und Spanien.

Wegen steigender Lebensmittelpreise versuchen die Deutschen zu sparen, indem sie auf Sonderangebote achten oder verbilligte Waren nahe dem Verfallsdatum kaufen. Jeder Dritte möchte vermehrt bei Discountern und Ein-Euro-Shops, die Lebensmittel anbieten, einkaufen. Eine andere Folge des Preisanstiegs bei Nahrungsmitteln ist, dass die Deutschen erstmals seit 2010 weniger Lebensmittel und Konsumgüter kaufen.

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