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Deutsche weiterhin auf Sparkurs

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Auf die Frage „Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten 50.000 Euro zur freien Verfügung - was würden Sie am ehesten damit tun?" antworteten 65 Prozent der Befragten, dass Sie das Geld zurücklegen würden. Laut der aktuelle Studie „Fondswissen International“ von AXA Investment Managers bevorzugen die Deutschen derzeit insbesondere das Sparbuch (29 Prozent) sowie kurzfristige Geldanlagen (23 Prozent). In Investmentfonds würden dagegen lediglich drei Prozent der Menschen investieren. Zum Vergleich: 2008 lag dieser Wert noch bei 14 Prozent. Vor allem Anleger mit profundem Wissen gaben mit 56 Prozent mehrheitlich an, in kurzfristige Geldanlagen investieren zu wollen. „Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass Menschen, die sich wirklich gut auskennen, nur darauf warten, wieder in Fonds einzusteigen“, so Karin Kleinemas, Leiterin Marketing Nordeuropa bei Axa Investment Managers. Ein weiteres Ergebnis unterstreicht diese Einschätzung: 81 Prozent der besonders versierten Anleger bezeichneten die aktuellen Kurse als attraktive Einstiegskurse. Alpenbewohner sparen weniger Ein Ländervergleich der Ergebnisse zeigt darüber hinaus, dass die Tendenz zum Sparen ein eher deutsches Phänomen ist: In Österreich und der Schweiz sank die Bereitschaft, das Geld zu sparen gegenüber dem Vorjahr. Bei den Österreichern stieg dagegen die Absicht, frei verfügbare Gelder in Immobilien zu investieren (2009: 35 Prozent gegenüber  2008: 28 Prozent). Schweizer würden laut Studie das Geld verstärkt für größere Anschaffungen wie beispielsweise ein Auto oder in eine Weltreise nutzen (2009: 42 Prozent gegenüber 32 Prozent aus 2008). Bei den Niederländern steht Sparen ähnlich hoch im Kurs wie bei den Deutschen: 60 Prozent der befragten Niederländer würden 50.000 Euro vor allem in Geldanlagen investieren (2008: 52 Prozent). Die Studie „Fondswissen International“ wurde von AXA Investment Managers in Zusammenarbeit mit TNS Infratest Finanzforschung bereits zum vierten Mal in Folge durchgeführt.

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