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Deutsche wollen betriebliche Altersvorsorge

Die Postbank fragte bereits zum zehnten Mal Berufstätige in ganz Deutschland zum Thema Altersvorsorge. Foto: Getty images
Die Postbank fragte bereits zum zehnten Mal Berufstätige in ganz Deutschland zum Thema Altersvorsorge. Foto: Getty images
Die Riester-Rente verliert an Ansehen. Inzwischen sehen hierin lediglich 24 Prozent der Deutschen eine „ideale Form der Alterssicherung“. Vor fünf Jahren waren es noch etwa 31 Prozent - also gut ein Viertel mehr. Das geht aus einer Studie zur Altersvorsorge in Deutschland hervor, die die Postbank bereits im zehnten aufeinanderfolgenden Jahr veröffentlicht.

Als Alternative zur Riester-Rente sehen viele Arbeitnehmer Immobilien an. Fast jeder dritte Berufstätige, der seine Altersvorsorge noch erweitern will, plant den Bau oder Kauf eines Eigenheims. Das ist gut ein Viertel mehr als in der ersten Postbank-Studie im Jahr 2003. Zum Shooting-Star sind dabei Wohnungen und Häuser zur Vermietung geworden: 14 Prozent der Berufstätigen wollen künftig Mietimmobilien kaufen, um ihre Altersvorsorge auszubauen. Damit hat sich das Interesse an dieser Form der Altersversorgung gegenüber 2011 verdoppelt.

Dabei nimmt die Zahl derjenigen Arbeitnehmer ab, die weiter privat vorsorgen möchten. 42 Prozent der Berufstätigen in Deutschland wollen ihre private Altersvorsorge nicht mehr erweitern. In der ersten Studie 2003 waren es nur 30 Prozent der Berufstätigen.

Deutlich votieren die Deutschen gegen einen gesetzlichen Zwang zur privaten Altersvorsorge. 48 Prozent halten dies für keine gute Idee, nur halb so viele (24 Prozent) wären dafür (Rest: unentschieden). Anders die Einschätzung zu einer pflichtmäßigen betrieblichen Altersversorgung. Mit klarer Mehrheit von 56 Prozent sind die Deutschen dafür und nur 19 Prozent dagegen.
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