Devisenmarkt

Banken sorgen mit 2,7 Milliarden Dollar für Devisenmanipulationen vor

Royal Bank of Scotland Group gab am Freitag die Bildung einer Rücklage über 400 Millionen Pfund für die Devisen-Ermittlungen bekannt. HSBC Holdings werde bei der Bekanntgabe der Ergebnisse im dritten Quartal am 3. November eine Vorsorge in ähnlicher Höhe treffen, erfuhr Bloomberg News zudem aus informierten Kreisen.

Citigroup meldete am 30. Oktober Kosten für Rechtsstreitigkeiten über 600 Millionen Dollar und verwies auf die “schnell voranschreitenden regulatorischen Anfragen und Untersuchungen”. Am selben Tag stellte Barclays 500 Millionen Pfund für die Beilegung der Devisen-Untersuchungen zurück.

Alle vier Banken befinden sich in Verhandlungen mit der britischen Financial Conduct Authority, wie mit dem Vorgang vertraute Personen sagten. Die FCA führe auch Gespräche mit JPMorgan Chase & Co. und UBS, hieß es weiter. Eine Einigung wird demnach in diesem Monat erwartet.

Aufseher auf drei Kontinenten prüfen die Vorwürfe, Händler bei einigen der weltgrößten Banken hätten Chat-Räume genutzt, um Informationen über ihre Positionen und Kundenaufträge auszutauschen - mit dem Ziel, den Devisenmarkt mit einem täglichen Handelsvolumen von 5,3 Billionen Dollar zu manipulieren.

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