Seniorinnen im Theater: Wer riestert, bekommt später rund 15 Prozent mehr Rente Foto: Getty Images

DIA-Studie

Riestern führt zu rund 15 Prozent Zusatzrente

Wer nicht privat fürs Alter vorsorgt, muss mit einer erheblichen Rentenlücke im Ruhestand rechnen. Das ist allgemein bekannt. Doch allein mit der Riester-Rente können Arbeitnehmer diese Rentenlücke weitgehend schließen. Das zeigt eine Berechnung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

Riestern führt zu rund 15 Prozent Zusatzrente, so das Ergebnis der DIA-Rechnung. Zur Berechnung der Riester-Rente hat DIA eine Ansparphase von 25 Jahren mit einer Sparquote von 4 Prozent des Bruttoeinkommens und eine Rentenphase von 23 Jahren unterstellt, bei einem Zinssatz von jeweils 1,5 Prozent.

Knapp 45.000 Euro Vermögen zum Renteneintritt 

Beim Durchschnittsverdiener (derzeit 3.092 Euro brutto) summiert sich das Vermögen zum Renteneintritt dann auf knapp 45.000 Euro, was eine monatliche Rente von 192 Euro ergibt. Bezogen auf die reale Eckrente des Jahres 2030 von 1.228 Euro (45 Beitragsjahre; Rentenwert 2030 bei Rentenniveau 43 Prozent dann rund 43/48 des Rentenwertes von 2017) ergibt dies eine Zusatzrente von rund 15 Prozent.

„Aus Proportionalitätsgründen ergibt sich dieselbe Zusatzrente auch für alle anderen Rentner, die während des Erwerbslebens unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze geblieben sind“, so DIA.

>> Die komplette DIA-Studie finden Sie hier 

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