Dicke Auktionen

Flotte Flitzer unterm Hammer

Am Samstag dieser Woche steht in Nürnberg die Zwangsversteigerung von Jens B.‘s Hab und Gut an. Dieser häufte mutmaßlich durch Betrug von Kleinanlegern ein beachtliches Vermögen an: Unter den zu versteigernden Werten sind Luxussportkarossen von Lamborghini, Ferrari und Porsche sowie teure Kunstwerke und Uhren, berichtet das „Manager Magazin Online“.

Insgesamt wird das zu versteigernde Vermögen auf maximal 5 Millionen Euro geschätzt – längst nicht genug, um Jens B.‘s Kunden auszuzahlen. Die offiziell mehr als 700 Gläubiger – tatsächlich könnten es noch deutlich mehr sein – fordern insgesamt rund 90 Millionen Euro zurück.

B. selbst sitzt seit vergangenem Jahr in Haft und wartet auf seine Anklage. Der Finanzjongleur hatte vermutlich mit seiner Firma Concept 1 Privatanleger um ihr Geld betrogen, die ihm ihr Vermögen zur Verwaltung überlassen hatten. Er konnte sie locken, indem er ihnen wohl unter anderem Aktien mit bis zu 30 Prozent Rendite versprach. Tatsächlich floss das Geld anscheinend nie in Vermögenswerte, sondern bediente nach dem Schneeballprinzip lediglich Forderungen anderer Kunden.

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