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Top-Fonds Die 15 Mischfonds mit der besten Balance von Risiko und Rendite

Balanceakt
Balanceakt: Mischfondsmanager müssen das richtige Verhältnis von akzeptiertem Risiko und potenziellem Ertrag finden | Foto: Imago Images / Ikon Images

Mehr Geld am Kapitalmarkt investieren und Rendite einfahren, anstatt das Ersparte auf dem Tagesgeldkonto liegen zu lassen und sich mit Mickerzinsen zufriedengeben? Viele Privatanleger würden das wohl gerne machen, scheuen aber das Risiko.

Dabei gibt es viele Mischfondsmanager, die genau dies schaffen: Sie kaufen vor allem Aktien sowie Anleihen und erzielen damit ansehnliche Erträge bei überschaubarem Risiko. Weil die Strategien sehr unterschiedlich sein können, ist es schwer, Produkte zu vergleichen. Es gibt jedoch eine Kennzahl, die dabei hilft und auf die Anleger schauen sollten: die Sharpe Ratio.

Was ist die Sharpe Ratio?

Die Kennzahl zeigt, wie gut ein Anleger für das eingegangene Risiko entlohnt wird. Je höher die Sharpe Ratio, desto besser. Sehr gute Investments haben eine Sharpe Ratio, die größer ist als 1. Um die Kennzahl zu berechnen, greift man zu Daten aus der Vergangenheit: die erzielte Rendite und, als Maß für das Risiko, die beobachtete Volatilität des Investments. Aussagekräftig ist die Sharpe Ratio vor allem für einen längeren Zeitraum, etwa von fünf Jahren. So wird klar, ob ein Fondsmanager kontinuierlich gute Arbeit geleistet hat.

Welche Fonds kamen in die Auswahl?

Mischfonds, deren Manager einen defensiven, ausgewogenen, dynamischen oder flexiblen Ansatz verfolgen und die weltweit anlegen können. Zudem müssen die Fonds ein Mindestvolumen von 20 Millionen Euro haben. Und sie sollten für Privatanleger problemlos, ohne hohe Mindestanlagesumme erhältlich sein.

Welche 15 Mischfonds haben es in die Rangliste geschafft?

Auf den folgenden Seiten kommen die 15 Mischfonds mit der höchsten Sharpe Ratio, also dem besten Risiko-Rendite-Verhältnis, auf Sicht von fünf Jahren. Ein Klick auf den Chart zeigt die Wertentwicklung des jeweiligen Fonds im Vergleich zu seiner Fondskategorie. Unter „Weitere Informationen“ gibt es zudem andere Daten wie die Volatilität. Hat ein Fonds eine vergleichsweise hohe Volatilität verzeichnet, muss er eine entsprechend höhere Rendite für das eingegangene Risiko geliefert haben, um nun eine sehr gute Sharpe Ratio für die vergangenen fünf Jahre vorweisen zu können.

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