Lesedauer: 2 Minuten

Branchenumfrage Die 3 größten Risiken für Versicherer

Inlandsnachfrage, Rahmenbedingungen, Fachkräftemangel
Leerer Bürostuhl: Der Fachkräftemangel zählt zu den drei wichtigsten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung der Versicherungswirtschaft. Das zeigt die aktuelle DIHK-Herbstumfrage. | Foto: Foto von Cadeau Maestro von Pexels
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Externe Inhalte anpassen

An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der unseren Artikel ergänzt. Sie können sich die externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen. Die eingebundene externe Seite setzt, wenn Sie den Inhalt einblenden, selbstständig Cookies, worauf wir keinen Einfluss haben.

Externen Inhalt einmal anzeigen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt und Cookies von diesen Drittplattformen gesetzt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

In der Corona-Krise dominiert vor allem Sorgen um die Inlandsnachfrage. Das betrifft insbesonder die Schaden-/ Unfallversicherer. Die 39 Teilnehmer aus diesem Wirtschaftsbereich gaben mit 80 Prozent überdurchschnittlich häufig an, unter einer einbrechenden Nachfrage aus dem Inland zu leiden. Zum Vergleich: Bei den 19 Lebensversicherern lag der entsprechende Anteilswert mit 59 Prozent nur einen Prozentpunkt unter dem Gesamtdurchschnitt. Dieser lag in dem Ende Juni abgeschlossenen Vorquartal noch bei 68 Prozent.

Inlandsnachfrage, Rahmenbedingungen, Fachkräftemangel: Die drei wichtigsten Risiken für wirtschaftliche Entwicklung zeigen die Detaildaten für die Versicherungswirtschaft in der aktuell veröffentlichten Konjunkturumfrage des DIHK. Quelle: DIHK | Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

Ebenso sank die Sorge um die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen von 55 Prozent im Sommer auf 44 Prozent Ende September. Hierbei stechen die Lebensversicherer mit 67 Prozent als besonders ängstlich hervor, während die Kompositversicherer nur zehn Prozentpunkte über dem Gesamtdurchschnitt liegen. Einigkeit herrscht innerhalb der Assekuranz über die Bedeutung des Geschäftsrisikos Fachkräftemangel (jeweils 49 Prozent). Die Sorge, kein qualifiziertes Personal zu finden, stieg im vorigen Quartal branchenübergreifend um 11 Prozentpunkte auf 37 Prozent.

Tipps der Redaktion
Warten auf die zweite WelleWarum eine Stagflation nicht unwahrscheinlich ist
4,7 Milliarden EuroIT-Aus­ga­ben der Ver­si­che­rer stei­gen auf Rekord­hoch
DZ-Bank-Chefvolkswirt Stefan BielmeierDas hilft gegen den demographischen Wandel
Mehr zum Thema