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Die besten Aktienfonds-Sparpläne seit dem 10. März 2000

Händler an der Frankfurter Börse: <br> Im März 2000 noch ein Traumberuf; <br> Quelle: Fotolia
Händler an der Frankfurter Börse:
Im März 2000 noch ein Traumberuf;
Quelle: Fotolia
Wer damals einen Sparplan für einen Internetfonds abschloss und allen Kursstürzen zum Trotz zehn Jahre lang eisern durchhielt, steht heute im Plus. Der seit März 2000 beste Aktienfonds-Sparplan brachte sogar richtig Kohle aufs Konto – und das fast ganz ohne Gold oder sonstige Rohstoffe.

Spitzenreiter bei Aktienfonds-Sparplänen: Fidelity Indonesia

Phadnis Dhananjay

Eine verlorene Dekade? Nicht für Anleger, die seit März 2000 jeden Monat 100 Euro in den Fidelity Indonesia (WKN: 974129) eingezahlt haben. Aus insgesamt 12.000 Euro wurden auf diese Weise 34.396 Euro – das entspricht einer Rendite von annähernd 20 Prozent. Selbst als Einmalanlage war der Fonds in den vergangenen zehn Jahren mit einem Endergebnis von 30.134 Euro noch ein gutes Geschäft. Wobei in beiden Fällen das letzte Jahr des Betrachtungszeitraums für den entscheidenden Kick sorgte: Zwischen März 2000 und März 2010 steigerte Fidelity-Manager Phadnis Dhananjay den Anteilspreis um 157 Prozent.

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Obwohl Dhananjay, der den Fonds 2004 übernahm, einen Stockpicking-Ansatz verfolgt, enthält der Fidelity Indonesia meist alle größeren Titel des Vergleichsindex. Der besteht im wesentlichen aus Finanzdienstleistern, Konsumgüterproduzenten, Versorgern und Telekomgesellschaften – Rohstoffaktien spielen nur eine Nebenrolle.

Spitzenreiter bei Technologiefonds-Sparplänen: Nordasia.com

Angelo Corbetta

Fürwahr, ein niederschmetterndes Ergebnis: Von 12.000 Euro, im März 2000 in den damals frisch aufgelegten Nordasia.com (WKN: 979217) investiert, blieben bis heute gerade 2.960 Euro übrig. Ganz anders dagegen die Bilanz eines Anlegers, der dieselbe Summe auf 120 gleiche Monatsraten verteilte. Mit einem Endergebnis von 14.081 Euro erzielte er immerhin eine Rendite von 3,1 Prozent. Da behaupte noch  einer, der für Sparpläne charakteristische Cost-Average-Effekt – viele Fondsanteile in schwachen Börsenzeiten, wenige in Boom-Phasen – böte gegenüber der Einmalanlage keinen nennenswerten Vorteil.

Die Tatsache, dass der langjährige Fondsmanager Volker Kuhnwaldt 2007 nach der Übernahme von Nordinvest durch Pioneer von Bord ging, verkommt dabei glatt zur Nebensache. Zumal Nachfolger Angelo Corbetta die 2000 formulierte Anlagepolitik mit der Konzentration auf asiatische Technologietitel nahtlos fortführt.
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