- Der flexible Spitzenreiter mit DJE-Handschrift Seite 1
- Aktives Risikomanagement mit passiven Bausteinen Seite 2
- Viel Freiheit, viel Schwankung, hohe Kosten Seite 3
- Konzentrierte Themen statt Weltportfolio von der Stange Seite 4
- Multi Asset abseits fester Quoten Seite 5
- 40/60-Idee der Allianz mit aktivem Manager-Mix Seite 6
- Ein ausgewogener Klassiker mit höherer Aktiennähe Seite 7
- Wachstumsorientierter Feri-Dachfonds Seite 8
- Günstig, systematisch und ungewöhnlich groß Seite 9
- Guter Track Record, aber nicht mehr eigenständig Seite 10
- Defensiv heißt nicht risikolos Seite 11
- Rentenanker mit flexibler Aktienquote Seite 12
- Managerauswahl über mehrere Anlagewelten Seite 13
- Drei Ertragsquellen, drei Risikofaktoren Seite 14
- Klassisch defensiv, aber nicht billig Seite 15
- Fonds mit neuem Namen Seite 16
- Defensiver Baukasten mit Nachhaltigkeitsfilter Seite 17
- Offene Architektur mit auffälliger Kostenhürde Seite 18
- Immobilien als drittes Standbein Seite 19
- Der stärkste IR-Wert kommt aus einer anderen Anlagewelt Seite 20
Dachfonds sind keine homogene Anlageklasse. Manche Manager steuern ihre Aktienquote zwischen null und 100 Prozent, andere halten sich eng an ein defensives Mischungsverhältnis. Einige suchen aktive Zielfonds, andere bauen das Portfolio überwiegend aus ETFs. Manche setzen wiederum auf Rohstoffe, Edelmetalle und gering korrelierte Strategien. Eine gemeinsame Rendite-Rangliste würde diese sehr unterschiedlichen Aufgaben vermischen.
Die folgende Auswahl basiert deshalb nicht auf dem höchsten absoluten Wertzuwachs, sondern auf der Information Ratio über drei, fünf und zehn Jahre. Die Kennzahl setzt die Mehrrendite eines Fonds ins Verhältnis zu seinem aktiven Risiko. Vereinfacht gesagt: Sie misst, wie effizient ein Management seine Abweichungen vom Vergleichsmaßstab in zusätzlichen Ertrag übersetzt. Je höher der Wert, desto besser war dieses Verhältnis in der betrachteten Periode.
Wichtig für die Einordnung: Die Nummerierung folgt der in der aktuellen Ausgabe von DAS INVESTMENT (hier geht es zum Download) veröffentlichten Auswahl und den Morningstar-Kategorien. Sie ist keine durchgehende Bestenliste über alle Risikoklassen hinweg. Greiff berücksichtigte zunächst jene Fonds, die gemessen am Tracking Error zur aktiveren Hälfte ihrer jeweiligen Kategorie gehörten. Anschließend wurden die Information Ratios über drei, fünf und zehn Jahre ausgewertet. Der angegebene Durchschnitt ist das arithmetische Mittel der drei ungerundeten Werte. Da sich die Zeiträume überlappen und jeweils am 31. Dezember 2025 enden, bilden sie keine drei voneinander unabhängigen Marktphasen ab.
Fondsgrößen, Kategorien, Managerzuordnungen und Information Ratios stammen aus der Greiff-Auswertung zum 31. Dezember 2025. Die Managerangaben in den Datenkästen folgen dieser Datenlieferung und können auch frühere Verantwortliche einschließen; aktuelle Managementteams werden im Fließtext gesondert eingeordnet. Strategien, Kosten und Produktänderungen wurden für diese Online-Fassung im August 2026 aktualisiert. Seit dem Stichtag gab es zwei besonders relevante Veränderungen: Der Salzburger Sparkasse Select Dachfonds wurde im April 2026 auf den Core Balanced verschmolzen. Der Macquarie Business Class heißt nach dem Eigentümerwechsel inzwischen Nomura Business Class.
So lesen Sie die Kennzahl
Eine Information Ratio von 0,20 bedeutet nicht, dass der Fonds 20 Prozent Rendite erzielt hat. Sie beschreibt die risikobereinigte Qualität der aktiven Entscheidungen. Auch eine positive Kennzahl ist keine Garantie für die Zukunft. Sie zeigt lediglich, dass sich die Abweichungen des Managements vom Vergleichsmaßstab im jeweiligen historischen Zeitraum ausgezahlt haben. Für Anleger bleiben Kosten, tatsächliches Risikobudget, Portfolioaufbau und die Kontinuität des Managementteams ebenso wichtig.
Die von Greiff verwendeten Vergleichsmaßstäbe sind in der gelieferten Tabelle nicht gesondert ausgewiesen. Die Kennzahlen werden deshalb als Ergebnisse der Greiff-Auswertung wiedergegeben.
Und nun zur Übersicht der Fonds.

