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Der Energiesektor hat sich in den vergangenen Jahren von einer vermeintlich trägen Value-Nische zu einem der komplexesten und dynamischsten Spielfelder für Asset Manager entwickelt.
Der Blick auf die jüngere Historie verdeutlicht diese Dynamik: Während 2022 die fossilen Energieträger infolge der geopolitischen Verwerfungen eine Renaissance erlebten, blieb die erwartete Anschluss-Rallye bei den Erneuerbaren Energien im Jahr 2023 aus. Stattdessen setzten steigende Zinsen und gestörte Lieferketten kapitalintensive Green-Tech-Projekte massiv unter Druck. In den vergangenen 12 Monaten hat sich das Anlage-Narrativ jedoch erneut gewandelt: Der Fokus verschiebt sich weg von der binären Entscheidung „Fossil versus Grün“ hin zu den systemkritischen Ermöglichern der Energiewende – wie Infrastruktur, Stromnetze und die gesicherte Grundlastfähigkeit (inklusive Kernkraft).
Getrieben wird diese Entwicklung unter anderem durch den massiv steigenden Strombedarf für KI-Infrastrukturen, was die Korrelationen innerhalb der Peergroup teils erheblich verschoben hat. Trotz punktuell starker Renditen bleibt festzuhalten: Energie-Investments sind von einer überdurchschnittlichen Volatilität geprägt. Die Sensibilität gegenüber Rohstoffpreisen und politischen Weichenstellungen macht den Sektor zyklisch und erfordert ein aktives Risikomanagement.
In der folgenden Klickstrecke zeigen wir Ihnen, welche Strategien in den vergangenen zwölf Monaten am erfolgreichsten performt haben.

