Quelle: Pixelio.de / Rainer Sturm

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Die besten Fonds seit dem Schwarzen Montag von 1987

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Die Ursachen? Bis heute umstritten, aber Computerprogramme spielten als Verstärker bereits eine Rolle. Langfristige Folgen? Keine – in den Performance-Charts 1987 bereits aufgelegter Fonds erinnern nur noch niedliche Dellen an die zwischenzeitige Weltuntergangsstimmung.

Spitzenreiter bei globalen Aktienfonds: FMM-Fonds Jens Ehrhardt

Besser konnte es für Jens Ehrhardt im nachhinein betrachtet zum Start kaum laufen. Weil es mit der Börsenstimmung schon einige Wochen vor dem 19. Oktober nicht mehr zum Besten stand, blieb der Pullacher Vermögensverwalter mit dem am 17. August neu aufgelegten FMM-Fonds (WKN: 847811) erst einmal in Deckung. Während der MSCI World bis zum Jahresende 26 Prozent verlor, waren es beim FMM-Fonds nur 3 Prozent. Diesen früh herausgearbeiteten Vorsprung gab Ehrhardt nie wieder her, aktuell beträgt er mehr als 400 Prozentpunkte.

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Mochte anfangs durchaus etwas Glück im Spiel gewesen sein: An der grundsätzlichen Krisentauglichkeit des FMM-Fonds ließ Ehrhardt auch in späteren Jahren keinerlei Zweifel aufkommen. Mit umsichtigem Management und einer sehr flexiblen Barreserve verhütete er stets das Schlimmste – egal, ob wie 1997 die asiatischen Volkswirtschaften zusammenbrachen oder wie 2008 der amerikanische Immobilienmarkt.

DER-FONDS-Prognose: Ein Klassiker, der auch künftige Stürme an den Weltbörsen besser meistern dürfte als das Gros der Konkurrenz.

Spitzenreiter bei globalen Mischfonds: Raiffeisen-Global-Mix

Manuela Kierlinger

Ein Basisprodukt steht jeder Fondsgesellschaft gut zu Gesicht – vor allem, wenn es sich langfristig so erfolgreich entwickelt wie der Global-Mix (WKN: 971425) der Wiener Raiffeisen KAG. Letzteres freilich war bei dessen Auflage im August 1986 noch nicht absehbar, und der Börsen-Crash vom 19. Oktober 1987 förderte auch in Österreich nicht eben den Gedanken des langfristigen Investmentsparens. Erst nach dem Start des Deutschland-Vertriebs im Oktober 2001 kam das Volumen richtig auf Touren und stieg teilweise bis an die Marke von 350 Millionen Euro.

Raiffeisen-Managerin Manuela Kierlinger, die den Fonds seit 2002 betreut, achtet wie ihre Vorgänger auf eine ausgewogene Mischung aus Aktien und Renten, setzt dabei aber seit einigen Jahren deutlich stärker auf Schwellenländer. Die aktuelle Aktienquote beträgt knapp 60 Prozent, im Rentenbereich favorisiert Kierlinger unter anderem skandinavische Papiere.

DER-FONDS-Prognose: Unauffällig, aber langfristig sehr effektiv – diese Mischung verspricht auch für die Zukunft gute Erträge.

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