Die besten Fonds seit dem WM-Finale von 2006
Spitzenreiter unter den Teilnehmerländern der WM 2006: EMIF Brazil Lautaro Veliz Espeche Bei der Fußball-WM in Deutschland schied Mitfavorit Brasilien wie 2010 in Südafrika bereits im Viertelfinale aus, doch der guten Börsenstimmung in Sao Paulo tat das keinen Abbruch. Im Gegenteil: Mit einem durchschnittlichen Zuwachs von 44 Prozent seit Juli 2006 schnitten Brasilien-Fonds deutlich besser ab alle anderen Fondsgruppen, die eines der damaligen Teilnehmerländer repräsentieren. Nur Indonesien- und Türkei-Fonds waren noch besser.
DER FONDS
Spitzenreiter bei Italien-Fonds: Axa Framlington Italy Gilles Guibout Seit Juli 2006 verloren Italien-Fonds im Durchschnitt 39 Prozent – späte Genugtuung für die im Finale unterlegenen Franzosen, bei denen das Minus nur 19 Prozent beträgt. Doch auch das ist natürlich alles andere als ein gutes Ergebnis, und zumindest 2010 gehen Börsenentwicklung und Abschneiden beim Mega-Event Fußball-WM in beiden Ländern Hand in Hand: Euro-Krisen-bedingte Tristesse hier, ein mehr als blamables Scheitern in der Vorrunde dort. An der Mailänder Börse hinterließ ausgerechnet ein Franzose den besten Eindruck: Gilles Guibout, seit September 2006 Manager des Axa Framlington Italy (WKN: 988186), begrenzte das Minus in den vergangenen vier Jahren auf 34 Prozent. Zusammen mit Co-Manager Guillaume Robiolle sucht er nach günstig bewerteten Wachstumsaktien. Derzeit besonders im Fokus: Konsum- und Industrietitel, während Finanzwerte und Energieversorger deutlich untergewichtet sind. DER-FONDS-Prognose: Im derzeitigen Umfeld kein Kaufkandidat. Turnaround-Investoren halten ihn aber unter Beobachtung.
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