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Die Favoriten der Top-Vermögensverwalter: Franklin Mutual European

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Angesichts der aktuellen Talfahrt an den Börsen scheint derzeit wenig für ein Engagement in Aktien zu sprechen. Doch in der Vergangenheit wurden Anleger schon oft belohnt, wenn sie antizyklisch handelten und sich gegen die Masse der Investoren stellten.

Das könnte auch dieses Mal wieder so sein, zumal wir den jüngsten Absturz fundamental betrachtet für überzogen halten. Selbst bei einer möglichen Revision der Gewinnschätzungen der Unternehmen sind Aktien – gerade im Vergleich mit anderen Anlagekategorien – nicht teuer. Wer eine auf absehbare Zeit weiter hohe Volatilität und mögliche neue Rückschläge mit der Aussicht auf langfristige Kursgewinne verkraften kann, für den bietet der Franklin Mutual European ein interessantes Vehikel, um in europäische Aktien zu investieren.

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Fondsmanager Philippe Brugère-Trélat gilt mit seiner über 25-jährigen Investmenterfahrung im Management europäischer Aktien als „alter Hase“ der Branche. Bei der Titelauswahl folgt er einem Deep-Value-Ansatz: Er nimmt nur Unternehmen auf, die an der Börse mit einem Abschlag von mindestens 40 Prozent auf den geschätzten Substanzwert notieren. Mögliche Kaufkandidaten sind auch Firmen, die sich durch Fusion, Übernahme oder Reorganisation in einer besonderen Situation befinden.

Eine wesentliche Rolle spielt ferner der nachhaltig erzielbare Cashflow eines Unternehmens, nicht jedoch die Branchen- oder Länderzugehörigkeit. Deren jeweilige Anteile ergeben sich einzig und allein aus der Einzeltitelselektion.

Im Vergleich zu Konkurrenzprodukten überzeugt der Franklin Mutual European durch ein Marktbeta von deutlich unter 1 und eine sehr niedrige Umschlagshäufigkeit von nur 30 bis 35 Prozent pro Jahr. Findet Brugère-Trélat keine Investment-Ideen, die seinen Anforderungen genügen, fährt er den Cash-Anteil auf bis zu 15 Prozent hoch. Im Schnitt hält er 60 bis 75 Titel.

Der mit knapp 35 Prozent höchste Anteil entfällt aktuell auf Unternehmen aus dem Konsumgüter-Sektor. Sukzessive zugekauft hat der Franklin-Templeton- Manager im lange Zeit verschmähten Bankensektor, der nun 14 Prozent ausmacht. Insgesamt weist das Portfolio mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn- Verhältnis von unter 10 und einer durchschnittlichen Dividendenrendite von knapp 4 Prozent eine sehr günstige Bewertung auf.

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Bankhaus Bauer: Das 1931 in Stuttgart gegründete Institut hat sich auf Private-Banking-Dienstleistungen spezialisiert und gehört seit 2010 zur österreichischen Raiffeisenbank Reutte. Im Privatkundengeschäft steht die Verwaltung des Vermögens über mehrere Anlagekategorien hinweg im Mittelpunkt, für institutionelle Kunden sind es die Bereiche nachhaltige Kapitalanlagen und quantitative Absolute-Return-Lösungen.

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