Thorsten Keilich, Teamleiter Private Banking Kölner Bank

Thorsten Keilich, Teamleiter Private Banking Kölner Bank

Die Favoriten der Top-Vermögensverwalter

Thorsten Keilich mag den JPM Global Macro Opportunities Fund

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Mit der EZB-Sitzung vom 10. März 2016 hat sich die Ära der Niedrigzinspolitik weiter verlängert. Parallel dazu haben die globalen Kapitalmärkte einen stürmischen Jahresstart hinter sich. Viele Anleger sind angesichts dieser Entwicklungen verunsichert und suchen eine Lösung, die mehr bietet als eine traditionell starre Mischung aus Aktien und Anleihen und dabei nicht zwingend abhängig von steigenden Märkten ist.
 
Eine interessante Lösung bietet der Global Macro Opportunities Fund von J.P. Morgan Asset Management. Dessen Konzept beruht auf der Überzeugung, dass makroökonomische Trends, also zyklische sowie strukturelle Veränderungen in der globalen Wirtschaft, zu den wichtigsten Faktoren gehören, die die Märkte unmittelbar beeinflussen. Dafür identifiziert ein erfahrenes Team mit allein 12 Makro-Analysten diejenigen Themen, die die Märkte rund um den Erdball in besonderem Maße bestimmen.

Aus diesen Themen leitet das aus James Elliot, Talib Sheikh und Shrenick Shah bestehende Management-Team dann konkrete thematische Anlageideen ab. Dabei zielt es auf der einen Seite auf traditionelle, von steigenden Märkten abhängige Erträge aus Aktien und Anleihen. Auf der anderen Seite nutzt  das Team ausgefeilte Strategien, bei denen die Erträge von der relativen Marktentwicklung abhängen: zum Beispiel Relative-Value-Strategien für Aktien und Anleihen sowie Investitionen in Währungen, Volatilität und Derivate. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, bei konkreten Ereignissen dynamische Absicherungsstrategien einzusetzen, was einen wertvollen Beitrag zu einer stabileren Wertentwicklung leistet. Ziel der Kombination dieser Strategien ist es, aus möglichst vielen verschiedenen und nicht voneinander abhängigen Quellen positive Erträge zu erzielen.
 
Besonders negativ bemerkbar machen sich volatile Marktphasen wie zum Jahresbeginn 2016 im Portfolio, wenn Aktienmärkte fallen und klassische festverzinsliche Wertpapiere wenig Puffer bieten. In einem solchen Umfeld kann die Makro-Strategie besonders punkten. Denn dank des erweiterten Werkzeugkastens der Investment-Instrumente hängt die Erzielung einer Rendite nicht davon ab, ob die jeweiligen makroökonomischen Entwicklungen positiv oder negativ sind.
 
Seit der Global Macro Opportunities Fund vor mehr als drei Jahren auf die beschriebene Strategie umgestellt wurde, konnten Elliot, Sheikh und Shah in unterschiedlichen Marktphasen beweisen, dass ihr Ansatz funktioniert. So bewegt sich die Volatilität des Fonds in der erwarteten Bandbreite von 6 bis 10 Prozent, das Ertragsziel von 5 Prozent pro Jahr nach Kosten haben die J.P.-Morgan-Manager sogar deutlich übertroffen.

Für etwas konservativere Anleger verpackt J.P. Morgan Asset Management die Makro-Strategie auch noch in eine defensivere Variante: Der Global Macro Fund strebt eine Volatilität von 3 bis maximal 6 Prozent an, bei einer Zielrendite von 2,5 Prozent über Geldmarkt nach Kosten. Anders als beim Global Macro Opportunities notiert die Basis-Anteilsklasse dieses Fonds allerdings in US-Dollar, für deutsche Anleger empfiehlt sich hier die seit Juni 2015 erhältliche ausschüttende Tranche mit Euro-Absicherung. Es gibt zudem eine thesaurierende Anteilklasse, die im Juni drei Jahre alt wird.

Bei beiden Fonds ist die Korrelation zu anderen Mischfonds-Konzepten sehr gering. Dadurch bieten sie sich als Diversifikationsquelle für ein bestehendes Portfolio an, sind aber auch genauso gut als Kern-Investment geeignet. Der Anlagehorizont sollte mindestens fünf Jahre betragen.

Über die Kölner Bank eG: Das 1867 gegründete Genossenschaftsinstitut hat über 40.000 Mitglieder und betreut in der Region Köln bei einer Bilanzsumme von knapp 2,1 Milliarden Euro mehr als 90.000 Kunden. In der Top-Kunden-Betreuung kümmern sich 20 Mitarbeiter um vermögende Privatpersonen und Unternehmer mit einem liquiden Anlagevermögen von mehr als 400.000 Euro.

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