Achim Lange von der Hamburger Sparkasse.

Achim Lange von der Hamburger Sparkasse.

Die Fonds-Favoriten der Top-Vermögensverwalter

Achim Lange von der Haspa mag Small-Cap-Fonds von Threadneedle

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Erstmals seit dem Herbst 2011 wächst die Wirtschaft in Europa wieder. Mehrere Frühindikatoren deuten darauf hin, dass sich der Aufschwung in moderatem Tempo fortsetzt. Vor diesem Hintergrund dürften sich die Ergebnisse europäischer Unternehmen im kommenden Jahr weiter verbessern.
Zudem sind die europäischen Aktienindizes beispielsweise im Vergleich zum Dow Jones Industrial oder dem deutschen Leitindex Dax markant zurückgeblieben. Kurzum: Europäische Aktien sind aus unserer Sicht attraktiv bewertet und verfügen über Nachholpotenzial. Das sehen inzwischen auch viele internationale Investoren so. Zwar sind seit 2007 aus Europa schätzungsweise 100 Milliarden US-Dollar abgeflossen. Seit Juli 2012 registriert die Region jedoch wieder einen steigenden Kapitalzufluss.

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Interessant sind dabei vor allem kleinere und mittelgroße Unternehmen: Zum einen weisen sie in der Regel ein dynamischeres Ergebniswachstum auf als große Konzerne, zum anderen kann Stockpicking in diesem Segment einen signifikanten Performance-Beitrag liefern. Sehr gute Arbeit leistet dabei aus unserer Sicht das von Philip Dicken geleitete Team des Threadneedle Pan European Smaller Companies (WKN: A0HMGD).

Der 2005 aufgelegte Fonds beteiligt sich an Unternehmen aus Kontinentaleuropa und Großbritannien, die bezogen auf die Marktkapitalisierung unterhalb der Top-300-Konzerne des FTSE World Europe Index stehen und von strukturellen Wachstumstrends profitieren.

Die Investmentphilosophie beruht auf den sogenannten Porter’s Five Forces, in deren Mittelpunkt eine genaue Wettbewerbsanalyse des Unternehmens steht. Dabei werden die auszuwählenden Titel unter anderem auf Kriterien wie Preismacht, der Existenz von Ersatzprodukten oder Markteintritts-Barrieren überprüft.

Einen Mehrwert generiert der mit rund 100 Titeln breit gestreute Fonds vor allem in normalen sowie in abwärts gerichteten Marktphasen, in denen er in der Regel gegenüber vergleichbaren Konkurrenzprodukten eine relative Outperformance generieren kann.

In haussierenden Märkten wird der Fonds zwar ebenfalls eine positive Wertentwicklung aufweisen, relativ betrachtet aber nicht ganz vorn dabei sein. Damit eignet er sich für alle Anleger, die im aktuellen Umfeld mit kleineren Unternehmen überproportional an der angenommenen Gesundung Europas partizipieren wollen.

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Hamburger Sparkasse

Mit einer Bilanzsumme von 39,6 Milliarden Euro ist das 1827 gegründete Institut Deutschlands größte Sparkasse und zudem Marktführer in der Metropolregion Hamburg. Im Private-Banking-Bereich betreuen 100 Mitarbeiter ein Vermögen von 6,5 Milliarden Euro. Der zugrunde liegende Investmentprozess basiert auf strategischen, fundamentalen und quantitativen Analysen, deren Ergebnisse unabhängig von Eigentümer-Strukturen und gängigen Vergleichsindizes umgesetzt werden.

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