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Holger Bachmann, Leiter Wertpapiergeschäft BMW Bank, sieht neues Potenzial bei Nachranganleihen. | © BMW Bank

Die Fonds-Favoriten der Top-Vermögensverwalter Holger Bachmann mag den Bayern-Invest Subordinated Bond-Fonds

Das Segment der Nachranganleihen – also der Schuldtitel, die im Falle eines Zahlungsausfalls des Emittenten erst nachrangig bedient werden – hat durch eine formidable Wertentwicklung in den vergangenen Jahren für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Und nebenbei beachtliche Zuflüsse erzielt: Vergleichsweise hohe Kupons, die den Nachrang-Charakter kompensieren, lockten vor allem institutionelle Anleger.

Seit Anfang 2018, als Anleger unisono in den Risk-off-Modus schalteten, scheint die Party allerdings auch hier zunächst einmal vorbei zu sein. Kursabschläge im gut zweistelligen Bereich zeigen, dass die Tür hier relativ eng wird, wenn alle gleichzeitig gehen wollen. Gerade hier erweist sich wieder einmal, dass ein übermäßiges Volumen für die Performance eher abträglich sein kann – und dass in spezialisierten Segmenten enger Kontakt zu einem versierten Fondsmanager unerlässlich ist.

Mit dem Bayern-Invest Subordinated Bond-Fonds bietet Fondsmanager Martin Achter eine interessante Kombination: die Infrastruktur einer eigentlich auf Spezialfonds-Mandate fokussierten Investmentgesellschaft findet man hier verpackt in einen Publikumsfonds, der wendig genug ist, um die Chancen des Nachrangmarktes effizient wahrnehmen zu können. Achter investiert ausschließlich in auf Euro denominierte Nachranganleihen, wobei er den Großteil des derzeit aus 51 Titeln bestehenden Portfolios in Bankanleihen hält, ergänzt durch Versicherungs- und sonstige Corporate-Bond-Papiere.

Der Schwerpunkt liegt auf Anleihen im Investment-Grade-Bereich von BBB- oder besser, es finden sich aber auch Titel aus dem Sub-Investment-Bereich. Bei der Titelauswahl geht Achter aktiv vor, analysiert die einzelnen Werte qualitativ und gewichtet Segmente, Titel und auch Rating-Kategorien bewusst zur Diversifizierung. Auch die Barreserve nutzt Achter konsequent zur Portfolio-Steuerung: Derzeit beträgt sie rund ein Viertel des Fondsvermögens. Im Gegensatz zu manchem Schwergewicht seines Sektors hat der Fonds die Marktverwerfungen 2018 deshalb mit vergleichsweise geringen Blessuren überstanden. Mit einer durchschnittlichen Rendite von über 5 Prozent bei einer Duration von 3,4 Jahren sieht er aktuell durchaus attraktiv aus. Vorausgesetzt, man ist sich der Risiken des Segments bewusst, vor denen auch Fondsmanager Achter nicht gefeit ist.

Über die BMW Bank: Der Finanzdienstleister des Münchner BMW-Konzerns wurde 1971 gegründet und bietet neben Tagesgeldern, Festgeldern und Sparkonten auch Anlagen in Investmentfonds an.

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