Die Investmentregion der Zukunft: Afrika springt
Während sich Europa und zum Teil auch die USA diesem Bild hingeben, ist in Afrika eine junge, gut ausgebildete und leistungsbereite Generation herangewachsen. Nicht nur eine Elite, sondern eine immer breiter werdende Mittelschicht fordert und erhält wirtschaftliche und politische Reformen. Und das nicht nur in Nordafrika sondern quer durch den ganzen Kontinent.
Starkes Wachstum
Angola, Botswana, Ghana, Kenia oder Nigeria weisen Wachstumsraten auf, von denen die europäischen Staaten nur träumen können. Dies ist nur zum Teil getrieben von den hohen Preisen, die derzeit für Rohstoffe gezahlt werden. Mehr und mehr entwickeln sich die Staaten aber auch zu diversifizierten Volkswirtschaften, in denen Rohstoffe und Landwirtschaft zwar oft noch den größten Anteil haben, die Industrie und der Dienstleistungssektor aber große Zuwachsraten zeigen.
Das größte Hindernis für ein noch schnelleres Wachstum ist die Infrastruktur. Weder Straßen noch Häfen oder Flughäfen sind von wenigen Ausnahmen abgesehen in der Lage, ein schnelleres Wachstum zu verkraften. Die Energieversorgung ist ein weiteres Nadelöhr. In dieser Ausgangslage liegen aber auch die großen Chancen.
Denn zum einen werden die kurzfristig notwendigen Investitionen in die Infrastruktur die Wirtschaft ankurbeln. Steht aber die Infrastruktur, setzt die Wirtschaft endgültig zum Sprung an. Afrika ist auf dem besten Weg, eine der interessantesten Investmentregionen der Welt zu werden.
Zum Autor: Uwe Zimmer ist Vorstandsvorsitzender des Vermögensverwalters Meridio AG und einer der Experten von www.vermoegensprofis.de. In DAS INVESTMENT.com äußern sich renommierte Vermögensverwalter in regelmäßigen Kolumnen zu aktuellen Finanz- und Kapitalanlagethemen.
Lesen Sie weitere Kolumnen von Vermögensverwaltern in unserer Themenrubrik Vermögensverwalter.
Meistgelesen
Top-News