„Die Konsumgüterbranche der Emerging Markets ist zu teuer“
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Quelle: M&G, 10 Juni 2012
Aber nicht nur die internationale Preistreiberei setze der Rendite zu, auch die Märkte vor Ort ließen sich nicht beliebig abschöpfen. Denn statt einheimische Produkte zu kaufen, zöge die neue Mittelschicht oftmals international erfolgreiche Markenprodukte vor. M&G beobachtet diesen Trend besonders in China, wo altbekannte, internationale Firmen wie Coca-Cola und Procter&Gamble Marktführer sind.
Matthew Vaight, Fondsmanager des M&G Global Emerging Markets Fund (WKN: A0RH4V), kauft deshalb Anteile von Firmen abseits der Strömung. Der mexikanische Lebensmittelhersteller Grupo Herdez sei zum Beispiel interessant, da er über einen soliden regionalen Kundenstamm verfüge und derzeit in den US-Markt einstiege. Bei den in den USA lebenden Bürgern mit spanischem- und lateinamerikanischem Hintergrund seien mexikanische Produkte nämlich sehr beliebt.
