Stehen in der Gunst ihrer Manager-Kollegen ganz weit oben: <br> M&G-Star Graham French (rechts) und Comgests Schwellen- <br> länder-Veteran Vincent Strauss

Stehen in der Gunst ihrer Manager-Kollegen ganz weit oben:
M&G-Star Graham French (rechts) und Comgests Schwellen-
länder-Veteran Vincent Strauss

Die Lieblinge der Dachfondsmanager

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Das in Dachfonds mit deutscher Vertriebszulassung verwaltete Vermögen stieg 2010 um 8,7 Prozent auf 52,5 Milliarden Euro. Das geht aus der jüngsten Dachfonds- Studie der US-Gesellschaft Fidelity hervor, die diesen Markt bereits seit 2004 beobachtet und gemeinsam mit der Rating-Agentur Morningstar in jährlichem Abstand analysiert.

Dabei setzte sich der Trend zur offenen Architektur fort: Der Anteil von Dachfonds, deren Manager Fonds fremder Gesellschaften ins Portfolio nehmen dürfen, stieg 2010 von 64,2 auf 65,2 Prozent. Auch das innerhalb der offenen Dachfonds verwaltete Vermögen ist mit 10,5 Prozent erneut schneller gewachsen als das der auf einen Anbieter fokussierten Angebote (5,6 Prozent). 

Der Platz an der Sonne

Zum beliebtesten Zielfonds stieg der M&G Global Basics auf: Der von Graham French betreute Klassiker war Ende 2010 in insgesamt 101 Dachfonds vertreten. Damit löste er den Blackrock World Mining als Spitzenreiter ab, der 71mal berücksichtigt wurde (2009: 89mal) und auf den dritten Platz abrutschte.

Nummer 2 ist der Schwellenländer-Fonds Comgest Magellan von Vincent Strauss, den Morningstar in 82 Dachfonds ausfindig machte. Neu in die Top Five aufgerückt ist der Templeton Global Bond von Michael Hasenstab, der nun in 66 statt in 19 untersuchten Dachfonds vertreten ist und sich damit gleich um 79 Plätze verbesserte.

Einziger Zielfonds eines deutschen Anbieters unter den Top Five ist der Allianz RCM US Equity auf Rang 4. Dessen Beliebtheit blieb nahezu unverändert (67 statt 66 Dachfonds). Der 2009 drittplatzierte Blackrock World Gold rutschte auf Rang 8 ab, der Carmignac Investissement von Rang 7 auf Rang 11.

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