In den vergangenen zwölf Monaten haben wir bei DAS INVESTMENT hunderte Gespräche geführt: mit Fondsmanagern, Geschäftsführern, Investoren, Wissenschaftlern, Brancheninsidern. Manche Interviews verschwinden leise im Archiv, andere entwickeln eine erstaunliche Eigendynamik.
Die folgenden Gespräche gehören zu denen, die Sie 2025 besonders häufig gelesen haben – Platz 15 bis Platz 1. Sie zeigen ziemlich präzise, was die Branche umtreibt: Unsicherheit, Machtverschiebungen, Regulierung, technologische Brüche, Karrierefragen – und immer wieder die Suche nach belastbaren Orientierungsmarken.
Was auffällt: Kaum eines dieser Interviews ist bequem. Es geht selten um glatte Erfolgsgeschichten, fast immer um Reibung, Ambition, Korrektur und Neubeginn. Vielleicht ist genau das der rote Faden dieses Interview-Jahres.
Platz 15 – Gané: „Wenn man vorher 8 Milliarden hatte, sollte das auch wieder der Anspruch sein“
Drei Sätze aus dem Gespräch, die den Anspruch klar machen:
„Man sollte sich nie in Zufriedenheit zurücklehnen.“
„Unser Anspruchsniveau liegt bei über 10 Prozent Erwartungsrendite bei Aktien.“
„Wir schauen weniger auf Zufriedenheit als auf Verbesserungspotenzial.“
Henrik Muhle und Uwe Rathausky sprechen offen über den Bruch mit Acatis, den Neustart von Gané und den Willen, wieder zu alter Größe zurückzufinden – ohne die eigene Investment-DNA zu verwässern. Ein Interview über Ambition, Selbstkritik und die Frage, wie man nach einem Einschnitt nicht vorsichtiger, sondern klarer wird.

