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Tech-Fonds von Blackrock

„Die Motoren für Wandel und Disruption laufen auf Hochtouren“

Tony Kim, BlackRock-Fondsmanager

„Anleger sollten in den Technologiesektor investieren, weil er sich zum wichtigsten Sektor der Welt entwickelt hat“, sagt Tony Kim, der bei Blackrock von San Francisco aus den BGF World Technology Fund und den BGF Next Generation Technology Fund managt – und daher nur kurze Wege ins Silicon Valley in der Bay Area hat. Beispiellos sei das Tempo, in dem Veränderungen und Innovationen auf den Weg gebracht werden, die Branche befinde sich im stetigen Wandel, so Kim. „In der Führungsgruppe der Unternehmen im Tech-Sektor hat es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Wechsel gegeben. Zwischen 1990 und 2000 sind fast 80 Prozent der Top-Player neu hinzugekommen. Diese Unternehmen haben die erfolgreichsten Firmen der vorangegangenen zehn Jahre an der Spitze abgelöst. 2010 zeigte sich dasselbe Bild. Wieder übernahmen neue Unternehmen die Führung. Auch 2021 sind ungefähr zwei Drittel der führenden Unternehmen neu an die Spitze aufgerückt.“

Welche Trends sind die Treiber im Technologiesektor?

Kim benennt sechs Subsektoren: Hardware, Internet, Software, Halbleiter, Dienstleistungen und Spiele. Nachgeordnet ergibt sich wiederum ein enorm breit gefächertes Bild der Tech-Branche: Es gibt Dutzende, wenn nicht Hunderte von Verästelungen mit den Hauptthemen Cloud-Computing, Subskriptionsmodelle, künstliche Intelligenz, digitale Bezahlung, Elektroautos, Internet der Dinge, 5G, Robotik und Automatisierung 

„Als ich vor sieben Jahren zu Blackrock kam“, führt Kim aus, „war keines dieser Themen aktuell. In sieben Jahren, 2028, wird es höchstwahrscheinlich wieder andere Themen geben, die für Innovationen sorgen und die Märkte treiben.“

Es kommt daher nicht von ungefähr, dass der World Technology Fund von BlackRock Global Funds (BGF), den Kim mit mehr als 25-jähriger Erfahrung im Technologiesektor betreut, von den Pandemiefolgen profitiert: Die Corona-Krise hat Langfristtrends im Technologiesektor wie künstliche Intelligenz, Cloud Computing, E-Commerce, Online-Bildung, digitaler Zahlungsverkehr, Telemedizin, Unterhaltung und Gaming beschleunigt. Absehbar ist, dass auch in den kommenden Jahren die Unternehmen verstärkt in die Modernisierung und Digitalisierung ihrer Betriebe, Produkte und Dienstleistungen investieren müssen. Software und Dienstleistungen (36,44 Prozent), Halbleiter und Halbleitergeräte (16,76 Prozent) sowie der Online-Handel (14,74 Prozent, alle Angaben: 17.01.2021) bilden daher die drei am stärksten gewichteten Sektoren im Fonds.

Welche Unternehmen schaffen es in den BGF World Technology Fund?

Kim zufolge sind für Tech-Unternehmen, die einen Platz im BGF World Technology Fund einnehmen wollen, drei entscheidende Merkmale unabdingbar. Es muss sich zum einen um Qualitätsunternehmen handeln: Viele Technologiefirmen sind heute nur vergleichsweise gering verschuldet und weisen einen hohen Anteil liquider Mittel am Gesamtvermögen aus. Zum anderen müssen die jeweiligen Unternehmen Motoren für Wandel und Disruption sein, „die auf Hochtouren laufen“, so Kim, und mit ihren Innovationen bahnbrechende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben. Und drittens zählen vielversprechende Fundamentaldaten, denn ein stabiles Ertragswachstum lässt die Renditen von Technologieaktien auch in Zukunft weiter steigen.

Im Fonds zeigt sich dieser Effekt der handverlesenen Auswahl von Tech-Aktien stetig: In den vergangenen drei Monaten hat der BGF World Technology Fund ein Plus von 25 Prozent und auf Jahressicht ein Plus von 68 Prozent (Stand: 26.01.2021) erzielt. Auf Sicht von drei Jahren liegt der Fonds mit 164 Prozent vorn. Für diese Leistung ist der BGF World Technology Fund von Morningstar mit 5 Sternen über die Betrachtungszeiträume drei und fünf Jahre, sowie mit 4 Sternen für zehn Jahre ausgezeichnet worden.

Was ist der Unterschied zwischen dem BGF World Technology Fund und dem BGF Next Generation Technology Fund?

Neben dem BGF World Technology Fund betreut Kim den BGF Next Generation Technology Fund. „Zwischen beiden gibt es sehr deutliche Unterschiede“, erläutert Kim. „Ein großer Teil der Positionen im BGF World Technology Fund rangiert unter den globalen Top-100-Unternehmen der Tech-Branche. Die zehn größten Unternehmen teilen den Löwenanteil der Branche unter sich auf. Sie alleine machen wahrscheinlich etwa die Hälfte der Marktkapitalisierung im Tech-Bereich aus.“ Die nächste Gruppe bestehe aus 1.500 Unternehmen mit insgesamt geringerer Marktkapitalisierung als die erste Gruppe. „Zur zweiten Gruppe zählen viele neue innovative Unternehmen und solche, die erst kürzlich ihren Börsengang hatten. Daneben gibt es eine weitere Gruppe von neuen Unternehmen auf dem lokalen chinesischen Aktienmarkt. Und dann, für Anleger vermutlich weniger sichtbar, bieten sich Hunderte privater Unicorn-Unternehmen im Technologiebereich an, die insgesamt fast 2 Billionen US-Dollar schwer sind und bald an die Börse gehen werden“, skizziert Kim.

Sei der BGF World Technology Fund etwa zur Hälfte in die Top-100- beziehungsweise Top-10-Unternehmen investiert, verteile sich die andere Hälfte auf die neuen, aufstrebenden Unternehmen, so Kim. „Der BGF Next Generation Technology Fund hingegen investiert nur in die aufstrebenden und nicht in etabliertere Unternehmen.“ Hier gehe es ausschließlich um die neuesten und nicht selten disruptiven Technologien. Für zukunftsorientierte Anleger, die ausreichend Zeit mitbringen, bis sich das Potenzial ihrer Anlagen voll entfalten kann, sollte auch dieser Fonds einen genauen Blick wert sein. Kim: „Der dynamische Wandel und der rasante Fortschritt im Tech-Sektor sind ein ganz wesentlicher Aspekt für Anleger, wenn sie über ertragsstarke Investments nachdenken.“ Doch bereits im kurzen und mittelfristigen Zeitraum erweist sich die Fondsleistung als eindrücklich: Die Rendite des BGF Next Generation Technology Fund lag in den vergangenen drei Monaten bei 41,72 Prozent, über ein Jahr bei 118,46 Prozent und bei 171,81 Prozent seit seiner Auflage am 4. September 2018 (Stand: 26.01.2021). Zum Vergleich: Der marktbreite S&P 500 erreichte in den vergangenen drei Jahren nur 35,78 Prozent.

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