Quelle: Fotolia

Quelle: Fotolia

Die Restlebenszeit bestimmt die Rendite

Die sogenannten US Life Settlements ähneln deutschen Risikolebensversicherungen. Anders als bei deutschen Policen steht bei den amerikanischen Verträgen die Ablaufleistung aber schon fest. Allerdings ist der Zeitpunkt der Zahlung, also der Tod des Versicherten, unklar. Die Rendite der Policen hängt damit von der Restlebenszeit des Versicherten ab und ist unabhängig von den Kapitalmärkten. Beim Cascade-Portfolio kann der Investor bis zu zehn dieser Policen zusammenmischen. Verwaltet wird das Policen-Portfolio von der Mosaic Management Group, eine amerikanische Firma, die sich auf das Management von gebrauchten Versicherungsverträgen spezialisiert hat. Die Mindestanlagesumme liegt bei 50.000 US-Dollar. Zuzahlungen sind jederzeit möglich. Fällige Versicherungssummen können wieder angelegt werden. Dadurch seien langfristig Erträge von 8 bis 12 Prozent pro Jahr möglich, verspricht Peter Schrade, Geschäftsführer von Wizard Financial Consulting. Für die Verwaltung des Investmentplans zahlt der Anleger pro Jahr 0,5 Prozent bei einem verwalteten Nettovermögen von bis zu 1 Million US-Dollar, ab 1 Million US-Dollar beträgt die Gebühr 0,25 Prozent jährlich.

Mehr zum Thema
Roß übergibt an DresigViridium mit neuer Führung Private Renten-PoliceVersicherer Ideal und Basler bauen Partnerschaft aus Pandemiesicher?Eiopa bittet 5 deutsche Versicherer zum Stresstest