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Blockchain-Technologie Die stille Revolution in der Lebensmittelbranche

Erik Swords
Erik Swords: Portfoliomanager des BNY Mellon Blockchain Innovation Funds | Foto: BNY Mellon Investment Management

In nicht allzu ferner Zukunft werden Kunden im Supermarkt bevor sie beispielsweise Milch kaufen, den QR-Code scannen, um zu erfahren, wie lange das Produkt unterwegs war, wie lange es im Regal gestanden hat, ob es wirklich biologisch erzeugt wurde und von welchem Bauernhof es stammt. Dies alles macht die Blockchain-Technologie möglich, die das Potenzial hat, Geschäftsprozesse grundlegend zu verändern und gleichzeitig neue Chancen für Unternehmen, Verbraucher und Investoren eröffnet.

Es gibt bereits einige Lebensmittelunternehmen, die mit der neuen Technologie experimentieren. Die Zahl der Anwendungen, die wir für die Blockchain insgesamt sehen, steigt exponentiell, da potenzielle Nutzer immer mehr über deren Vorteile erfahren. Ein Schlüsselbereich sind dabei die Lieferketten.


Lieferketten sind notorisch ineffizient und könnten von der neuen Technologie profitieren, da sie durchgängige Transparenz für alle an der Lieferung von Waren beteiligten Akteure bietet und die Daten dokumentiert. So können Lebensmittellieferanten und -händler flexibler auf Veränderungen bei Angebot und Nachfrage reagieren, da die Blockchain jeden Schritt in einem System festhält. Ein Beispiel: Wenn in den Regalen eines großen Supermarktes ein Mangel an bestimmten Gemüsesorten herrscht, wird dies sofort an die Lieferanten weitergegeben, damit diese für Nachschub sorgen.

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