Die Top 5 Firstfive-Trends: Vermögensverwalter bleiben skeptisch

Firstfive beobachtet etwa 300 reale Vermögensverwalter-Depots. Auf DAS INVESTMENT.com verrät Firstfive-Chef Jürgen Lampe jede Woche die spannendsten Trends:

Was die Verwalter gerade kaufen

Ach ja, gekauft wurde ja auch. US-Titel wurden gekauft, etwa Kraft und Dollar General, Lebensmittelhändler und Discounter. Beide Werte sollen mit besseren Konjunkturaussichten in den USA anziehen.  

Was sie verkaufen

Spiegelbildlich zu den Käufen, die in US-Titel stattfinden, wird Europa verkauft. Prototypisch: Das Bonus-Zertifikat auf den Eurostoxx 50, das aus einer ganzen Reihe von Depots gegeben wurde. Überhaupt: Derivate flattern aus den Depots wie ein flüchtender Schwarm. 9,4 Millionen Euro Verkäufen standen nur 0,5 Millionen Euro Käufe gegenüber.

Der Deal der Woche

Ein Frankfurter Vermögensverwalter verkaufte am Dienstag BNP Paribas-Aktien und nahm dafür Orthopädiespezialist Smith and Nephew. Auch das verdeutlicht: Investoren verlassen eher den Euroraum.

Die langfristigen Trends

Emerging Markets? Was ist eigentlich mit Investments in die Schwellenländer? Schon seit Monaten halten sich die Verwalter zurück. Mehr noch, für viele ist diese Anlageklasse nicht mehr existent, obwohl bei weitem erfolgreicher als die Werte der ersten Welt.

Die Depotstrukturen

Die Aktienquote sinkt weiter, Liquidität und Anleihenquote steigen dagegen. Die Ausschläge sind noch nicht so krass wie im vorigen April, trotz viel heftigerer Kurskorrekturen an den Märkten. Da ist noch Luft für noch mehr Umschichtung.

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Mehr Informationen über Käufe und Verkäufe von Vermögensverwaltern finden Sie im wöchentlichen Newsletter von Firstfive (www.firstfive.com/newsletter).


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