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Die Zahl zum Weltwassertag: 4.130 Liter

Diesen persönlichen „Wasserfußabdruck“ hat die Umweltstiftung WWF zum Weltwassertag berechnet, der an diesem Sonntag stattfindet. Zum direkten Wasserverbrauch von 130 Litern pro Tag komme ein virtueller Verbrauch von 4.000 Litern, so der WWF. Letzteres sei die Menge an sauberem Frischwasser, das zur Herstellung von Produkten und Lebensmitteln verbraucht, verschmutzt oder verdunstet wird. „Die Deutschen haben beim direkten Pro-Kopf-Verbrauch einen sehr guten Durchschnittswert. Zählt man jedoch das virtuelle Wasser hinzu, schnellt der Fußabdruck eines jeden Bürgers dramatisch nach oben“, sagt Martin Geiger vom WWF Deutschland. Ein Produkt lasse oft gar nicht erahnen, wie viel Wasser dafür benötigt wurde. So steckten allein in einem DIN-A4-Blatt 10 Liter Wasser. Um eine Tasse Kaffee zu produzieren, braucht man 140 Liter des blauen Goldes. Wie viel Wasser steckt wo drin?

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Wasser ist der Mega-Investment-Trend des 21. Jahrhunderts. Profiteure sind vor allem jene Unternehmen, deren Technologien und Produkte bei der Ver- und Entsorgung von Wasser und Abwasser benötigt werden. Ganz ohne Risiko sind die Investments allerdings nicht, darum ist es durchaus ratsam in einen breit streuenden Fonds zu investieren. Für kurzfristig orientierte Casinokapitalisten ist der Trend zudem nicht geeignet. Auch die Manager von Wasserfonds konnten sich im vergangenen Jahr nicht von der Panik-Mechanik an den Märkten abkoppeln. Der Pictet Water beispielsweise, der erste Wasserfonds der Welt, hat 2008 satte 34 Prozent verloren. "Langfristig allerdings sind Wasserfonds ähnlich wie Gold eine sichere Bank. Schließlich ist Wasser nicht substituierbar", sagt Pictet-Manager Hans Peter Portner. Hier gibt es einen Überblick über alle Wasserfonds.

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