Große Nachfrage von den Zentralbanken, schwacher US-Dollar, allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit: All das zahlte besonders im vergangenen Jahr auf den Goldpreis ein. In immer kürzeren Abständen konnten neue Preisrekorde verkündet werden, bis zu einem Allzeithoch von fast 5.600 US-Dollar pro Unze - gestartet war Gold bei etwas über 2.600 US-Dollar.
Ende Januar 2026 folgte dann allerdings die deutliche Korrektur: Zwischenzeitlich verzeichnete Gold „nur“ noch einen Preis von 4.400 US-Dollar. Mittlerweile hat sich das Edelmetall wieder erholt, der Preis liegt derzeit bei etwas über 5.000 US-Dollar pro Unze.
Europäische Länder nicht im Ranking
Auch wenn der Goldpreis zwischendurch einen Dämpfer verzeichnen musste – der Preis ist nach wie vor hoch. Davon profitieren auch die Länder, in denen das Gold abgebaut wird. Wir haben uns daher angeschaut, welche Länder das meiste Gold produziert haben. Darunter befinden sich keine europäischen Länder – was nicht besonders überraschend ist. Allerdings gibt es durchaus Länder in Europa gibt, die Gold fördern. Allerdings in deutlich kleineren Mengen als die führenden Produzenten, wie die Tabelle verdeutlicht.
| Land | Gesamtfördermenge 2024 |
| Bulgarien | 8,6 Tonnen |
| Finnland | 8,5 Tonnen |
| Schweden | 6,5 Tonnen |
| andere europäische Länder | 12,5 Tonnen |
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen, welche zehn Länder in 2024 das meiste Gold gefördert haben. Die Daten stammen von der Lobby-Organisation World Gold Council, neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Die Zahlen wurden entsprechend der Stelle hinter dem Komma auf- oder abgerundet.
Gesamtfördermenge 2024: 129,1 Tonnen
