863 Tonnen – so viel Gold haben die Zentralbanken weltweit in 2025 gekauft. Damit lagen sie zum ersten Mal seit drei Jahren unter 1.000 Tonnen. Besonders Schwellenländer gehörten in den vergangenen Jahren zu den Großabnehmern – allerdings ist hier auch oft der „Aufholbedarf“ gegenüber denjenigen Zentralbanken besonders groß, die schon länger auf Gold als Reserve setzen.

Eine Auswertung der Lobby-Organisation World Gold Council (WGC) zeigt, welche Zentralbanken über die größten Goldreserven verfügen – und wie hoch diese jeweils sind. Denn das Edelmetall ist oft wichtiger Bestandteil ihrer Währungsreserven. 

Auf den folgenden Seiten stellen wir die zehn Länder für 2025 mit den größten Goldreserven vor. Die Daten wurden vom World Gold Council zusammengestellt und stammen von ihnen, dem IMF IFS (International Monetary Fund International Financial Statistics) und den jeweiligen Zentralbanken. Die Daten des WGC stammen aus Dezember 2025 beziehungsweise teilweise aus Januar 2026.

Platz 10: Japan
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Porträt von Kazuo Ueda. Zu sehen sind sein Gesicht und die Hälfte seines Oberkörpers. Er trägt einen Anzug mit Krawatte. Vor ihm sind zwei Mikrofone aufgebaut, er hat seine rechte Hand halb erhoben, während er redet. Sein Haar ist schwarz und zu einem Sei | © Imago Images AFLO
Seit April 2023 ist Kazuo Ueda Chef der Japanischen Zentralbank. Bildquelle: Imago Images AFLO

Zentralbank: Bank of Japan

Goldbestände (in Tonnen): 846

Veränderung zu 2024: +/- 0 

Anteil an den gesamten Währungsreserven (in Prozent): 9,7 (zuvor: 6)