863 Tonnen – so viel Gold haben die Zentralbanken weltweit in 2025 gekauft. Damit lagen sie zum ersten Mal seit drei Jahren unter 1.000 Tonnen. Besonders Schwellenländer gehörten in den vergangenen Jahren zu den Großabnehmern – allerdings ist hier auch oft der „Aufholbedarf“ gegenüber denjenigen Zentralbanken besonders groß, die schon länger auf Gold als Reserve setzen.
Eine Auswertung der Lobby-Organisation World Gold Council (WGC) zeigt, welche Zentralbanken über die größten Goldreserven verfügen – und wie hoch diese jeweils sind. Denn das Edelmetall ist oft wichtiger Bestandteil ihrer Währungsreserven.
Auf den folgenden Seiten stellen wir die zehn Länder für 2025 mit den größten Goldreserven vor. Die Daten wurden vom World Gold Council zusammengestellt und stammen von ihnen, dem IMF IFS (International Monetary Fund International Financial Statistics) und den jeweiligen Zentralbanken. Die Daten des WGC stammen aus Dezember 2025 beziehungsweise teilweise aus Januar 2026.
Zentralbank: Bank of Japan
Goldbestände (in Tonnen): 846
Veränderung zu 2024: +/- 0
Anteil an den gesamten Währungsreserven (in Prozent): 9,7 (zuvor: 6)