Digitalisierung 39 Prozent der Vermittler kalt erwischt

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mussten Versicherungsmakler den persönlichen Kontakt sehr schnell durch digitale Angebote ersetzen, um den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten zu können. Wie gut waren sie darauf vorbereitet? Und welche Anstrengungen unternehmen sie jetzt in Sachen Digitalisierung? Diesen Fragen ging das Stimmungsbarometer des Versicherers LV 1871 nach. An der Umfrage, die Ende März durchgeführt wurde, nahmen rund 200 Geschäftspartner der Versicherungsgesellschaft teil.

Das Ergebnis: Während sich 61 Prozent der Befragten auf diese Situation gut vorbereitet fühlten, hat die Krise 39 Prozent der Vermittler kalt erwischt.

Telefon vor E-Mail und Video

Nach der bevorzugten Form der Kontaktaufnahme in Zeiten von Social Distancing gefragt gaben die Vermittler an, vor allem via Telefon (37 Prozent) und E-Mail (32 Prozent) mit den Kunden zu kommunizieren. Auf die Video-Telefonie mit 11 Prozent auf Platz drei folgen der Kontakt via Social Media mit 8 Prozent und über die Website mit 6 Prozent. In einer Minderheit der Fälle von 3 Prozent erwies sich keine Kontaktform als Alternative.

Auf die Frage, inwiefern die aktuelle Situation auch Zeit zur nachhaltigen Verbesserung des eigenen Geschäftsmodells bietet, zeigen sich klare Trends: Investitionen in die eigene Weiterbildung, der Ausbau des Onlineberatungsangebots, die Durchführung von Bestandsaktionen und die Optimierung beziehungsweise Erstellung von Inhalten sind Themen der Stunde für die Vermittler.

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