Zalando-Börsengang im Oktober 2014: Fondskonzept hat das Prinzip des Online-Händlers auf Fondsvertrieb übertragen. Foto: Getty Images

Zalando-Börsengang im Oktober 2014: Fondskonzept hat das Prinzip des Online-Händlers auf Fondsvertrieb übertragen. Foto: Getty Images

Digitalisierung bei Maklerpools

Fonds-Shop nach dem Zalando-Prinzip geht an den Start

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Fondskauf, so einfach wie Schuhe-Kauf bei Zalando: Dieses Vertriebskonzept stellte Martin Eberhard, Verbundmakler beim Maklerpool Fondskonzept, im Sommer vergangenen Jahres vor. Nun wird dieses Konzept bald Realität. Das Online-Tool geht noch in diesem Monat, spätestens aber bis Ende des zweiten Quartals 2016 an den Start.

Der Kunde beantwortet ein paar Fragen zu seinem Anlagehorizont, seiner Risikobereitschaft und seinen Kenntnissen über die Finanzprodukte, bekommt Fondsvorschläge inklusive Performance-Charts, alle wichtigen Kennzahlen und weitere relevante Informationen. Entscheidet sich der Kunde zum Kauf, legt er den Fonds einfach in den Warenkorb, geht zur Kasse, gibt seine Zahlungsinformationen ein - fertig.

„Kunden, die diesen Fonds gekauft haben, kauften auch diesen Fonds“

Die Benutzeroberfläche des Fondsshops ähnelt der von Amazon oder Zalando. Auch im Bereich Cross-Selling agiert das Tool nach dem gleichen Prinzip wie die bekannten Online-Shops. Auf die Formulierung „Kunden, die diesen Fonds gekauft haben, kauften auch diesen Fonds“ hat Fondskonzept zwar verzichtet. Allerdings schlägt das Tool dem Kunden nach dem Kauf Produkte aus der gleichen Risikokategorie und/oder der gleichen Anlageklasse vor.

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