Screenshot der Check24-Website.

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Digitalisierung

Versicherungsvertreter müssen um Vertrauen kämpfen

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„Ich verstehe die Finanzwelt immer weniger“, sagten 67 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Umfrage unter rund 1.000 Deutschen ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 66 Prozent erklären zudem, dass sie digitale Angebote rund um Banking und Bezahlen nicht verstehen.

Laut Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder müssen die neuen digitalen Produkte und Dienstleistungen der Finanzbranche dem deutschen Verbraucher nahegebracht werden: „Hier müssen sowohl klassische und neue Medien wie auch Fintechs und traditionelle Banken Aufklärungsarbeit leisten.“

„Ergänzung zu der individuellen und professionellen Beratung“

Bislang stehen viele Nutzer noch allein und ratlos da: „Viele fühlen sich von der Vielfalt und Komplexität der Angebote überfordert“, so Rohleder. „Webseiten, die unabhängige Informationen bieten und Transparenz herstellen, sind insofern eine gute Ergänzung zu der individuellen und professionellen Beratung, die Banken und Versicherungen bieten.“

Bislang sind die neuen Online-Angebote und der klassische persönliche Vertrieb kaum miteinander verzahnt. Ein Grund dafür ist mangelndes Vertrauen in die Ansprechpartner von Banken und Versicherungen. Während die meisten Befragten (92 Prozent) Freunden und Familie als vertrauenswürdig einstufen, sagen rund ein Drittel beziehungsweise ein Viertel von ihrem Bankberater (36 Prozent) oder Versicherungsvertreter (26 Prozent):

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