DJ DEVISEN/Das Pfund bricht ein - Dollar gewinnt als sicherer Hafen

DJ DEVISEN/Das Pfund bricht ein - Dollar gewinnt als sicherer Hafen

FRANKFURT (Dow Jones)--Ein Mix aus katastrophalen Nachrichten aus dem Finanzsektor und einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung hat am Dienstag die britische Währung belastet. Die Devisenstrategen von Commerzbank Corporates & Markets gehen davon aus, dass die britische Währung bis zum Sommer gegenüber dem Dollar und dem Euro schwach bleiben wird. Gegenüber dem Dollar notierte die britische Währung auf dem niedrigsten Stand seit 2001. Bereits eingepreist dürfte sein, dass die Bank of England am 5. Februar die Base Rate um weitere 50 Basispunkte auf dann 1% senken wird.

Das Geld sucht wieder den Weg in die sicheren Häfen, heißt es im Handel. Davon profitieren sowohl der Dollar wie auch der japanische Yen. Die europäische Währung fällt daher auch im Tagesverlauf zeitweise unter die Marke von 1,29 USD. Geholfen hatte am Vormittag nicht, dass sich die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für Deutschland im Januar weiter aufgehellt haben.

Moll-Töne schlug dagegen Bundefinanzminister Peer Steinbrück an. "Wir rechnen mit einer Eintrübung des Wachstums um zweieinviertel Prozent", sagte Steinbrück am Dienstag nach einem Treffen der EU-Finanzminister (ECOFIN) in Brüssel. Bislang hatte die Bundesregierung für 2009 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2% vorhergesagt.

Die Feinunze Gold notiert zum Nachmittags-Fixing in London bei 853,25 USD, nachdem es am Vormittag noch mit 835 USD festgestellt wurde.

=== Europa Europa Europa (17.10) (12.37) (7.54) EUR/USD 1,2920 1,2966 1,3022 USD/JPY 90,14 90,29 90,45 EUR/JPY 116,41 117,06 117,76 EUR/GBP 0,9250 0,9288 0,9129 EUR/CHF 1,4795 1,4798 1,4798 === DJG/thl/ros Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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January 20, 2009 11:18 ET (16:18 GMT)

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