DJ Eurogruppe weist US-Forderungen nach neuen Konjunkturhilfen ab

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DJ Eurogruppe weist US-Forderungen nach neuen Konjunkturhilfen ab

WASHINGTON/BRÜSSEL (AFP)--Die Länder der Eurozone haben die jüngsten Forderungen aus den USA nach neuen Konjunkturhilfen zurückgewiesen. Die Konjunkturpakete würden nicht erhöht, sagte der Chef der Eurogruppe, der luxemburgische Finanzminister Jean-Claude Juncker, am Montag auf dem Treffen der Gruppe in Brüssel. Die 16 Länder der Eurogruppe wollen den jüngsten Aufforderungen aus den USA nach zusätzlichen budgetären Anstrengungen nicht nachkommen, sagte Juncker. "Wir wollen nicht den Eindruck erwecken, dass wir über neue Konjunkturpakete nachdenken. Wir haben getan, was wir tun mussten."

Die Euro-Länder reagierten damit auf Forderungen des Wirtschaftsberaters von US-Präsident Barack Obama, Lawrence Summers, nach weiteren Konjunkturmaßnahmen. Die Staaten dürften nicht nachlassen, in der Krise die Nachfrage zu fördern, hatte dieser am Montag in der "Financial Times" gefordert.

Auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hatte vor dem Treffen weitere Konjunkturhilfen abgelehnt. "Wir sollten uns auf die Maßnahmen, die schon entschieden worden sind, konzentrieren", sagte er in Brüssel.

Die USA bestritten indes, dass es in der Frage eine transatlantische Kluft gebe. "Unsere Bemühungen auf dem G-20-Gipfel werden sich sowohl auf Fragen der Regulierung wie auch auf Konjunkturanreize richten, denn es gibt nicht nur eine Lösung für diese Probleme", sagt der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, am Montag in Washington. US-Präsident Obama glaube, dass Regulierung notwendig sei, um eine Wiederholung der gegenwärtigen Krise zu verhindern, und Konjunkturanreize vonnöten seien, um die Wirtschaft jetzt zu beleben, sagte Gibbs. "Also glaube ich nicht, dass es irgendeine Kluft gibt."

DJG/apo

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March 10, 2009 01:35 ET (05:35 GMT)

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