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DJ Investor Verlag/Wasser - eine lohnenswerte Infrastrukturinvestition

DJ Investor Verlag/Wasser - eine lohnenswerte Infrastrukturinvestition

Liebe Leser, nach dem obligatorischen Lesen aller verfügbaren aktuellen News - was soll ich sagen?! Alles beim Alten! Monate sind vergangen und noch immer ist die Stimmung nicht viel besser als zu Beginn der Krise an den Finanzmärkten. Weltweite Rezession - das Schlagwort des Jahres! Ändert sich da nun endlich mal was?! Im Moment jedenfalls überwiegen mal wieder Tristesse und Ängstlichkeit! Noch immer haben Banken Probleme, sind Aktien-und Rohstoffmärkte unter Druck, ist der USD schon wieder gestiegen, und kauft jedermann der vor Angst nicht mehr aus den Augen schauen kann die verflixten Treasuries....usw.usf.... Was ist bloß aus der Obamania geworden?! Na, ja abwarten - wird schon wieder! Übers Wasser laufen kann der sympathische Neu-Präsident ja nun auch nicht. Gegenwärtig kämpft er weiter verbissen für sein Hoffnungsfeuer, genannt Konjunkturprogramm. Apropos Hoffnungsfeuer - nachdem man sich nun rund um den Globus einig ist, dass etwas für die Konjunktur getan werden muss und auch allerorten großzügige Summen bereit gestellt werden sollen, habe ich mir heute mal eben auch die Freiheit genommen darüber nachzudenken wofür die Regierungen die Steuergelder denn so verwenden könnten. Ehrlich gesagt: nach wie vor halte ich die angekündigten Infrastrukturinvestitionen für die beste Entscheidung zur Verwendung von Steuergeldern. Denn schließlich hapert es gerade in den Infrastruktursektoren vielerorts schon seit Jahren an anständigen Investitionen. Einer dieser Sektoren ist der Wassersektor. Wasser - ein knappes Gut Eigentlich müsste man ja meinen, mit Blick auf den Globus, dass Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung stünde. Tatsächlich ist ja auch der überwiegende Teil der Erde mit Wasser bedeckt. Nur handelt es sich dabei eben nicht um Süßwasser. Gerade einmal 2,5 % des Wassers auf der Erde sind Süßwasser und davon sind auch noch 1,5 % in den Polkappen oder in der Erde gebunden. Somit steht uns gerade einmal 1 % der weltweit vorhandenen Wassermenge als nutzbares Trinkwasser zur Verfügung. Aber die Menschheit wächst, heute wird mehr Wasser entnommen, als sich durch Niederschläge neu sammeln kann. Dadurch sinkt vielerorts der Grundwasserspiegel, wie in Peking, doch dies gilt ebenso dramatisch für die Länder des Nahes Ostens, die schon heute aufgrund von Wassermangel massiv von ausländischen Getreideimporten abhängig sind - Saudi-Arabien importiert die Hälfte seines Getreidebedarfs, Israel 87 % und Jordanien sogar 91 % - wie auch für die USA. Und drastisch ist das Schicksal des Ogallala-Grundwasser-Beckens, welches für ein Fünftel aller Felder der USA das Wasser liefert. Inzwischen sind fast 350 Milliarden Kubikmeter abgepumpt. 40% des vom Ogallala-Beckens bewässerten Landes könnten in 20 Jahren wieder brachliegen, weil sich die Förderung des Wassers nicht mehr lohnt. Verschmutzung, Versalzuung und Verwüstung tun ihr Übriges Der riesige Aralsee ist inzwischen versalzen. In Afrika versanden Süßwasserflüsse ganz einfach, die Wüste breitet sich aus. Doch die Versteppung macht ja auch vor anderen Ländern nicht halt,...Weiterlesen [1] Dies ist eine Mitteilung des Investor Verlag. Für den Inhalt ist ausschließlich der Investor Verlag verantwortlich. [1] http://www.investor-verlag.de/boersenwissen/rohstoffe/wasser-eine-lohnenswerte-infrastrukturinvestition-/

(END) Dow Jones Newswires

February 03, 2009 08:02 ET (13:02 GMT)

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