DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen

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RWE - Der Energiekonzern steht vor einem Umbau. Vorstandsvorsitzender Jürgen Großmann will Vertrieb und Stromerzeugung deutschlandweit bündeln. Den bislang dafür zuständigen Tochter- und Regionalgesellschaften des Konzerns droht damit die Entmachtung. (FTD S. 3)

DAIMLER/BMW - In der Absatzkrise rücken die Automobilhersteller enger zusammen. BMW und Daimler stehen vor weiteren Kooperationen. Sie wollen sich auch im technischen Bereich enger abstimmen. An eine Kapitalbeteiligung sei aber nicht gedacht. (Süddeutsche Zeitung S. 1)

DEUTSCHE TELEKOM - Seit Jahren sinken die Umsätze bei den Mobilfunkern. Die Telekom-Tochter T-Mobile möchte diesen Trend umkehren. Deren Vorstandsvorsitzender Hamid Akhavan will das mobile Internet für alle. Hoffnung macht dem Manager, dass die Verbraucher trotz Wirtschaftskrise noch nicht sparen. (Welt S. 14)

HYPO REAL ESTATE - Das sogenannte Rettungsübernahmegesetz, das die Basis für eine staatliche Übernahme bei dem Münchner Immobilienfinanzierer wird, ist in den Unionsfraktionen so umstritten, dass es eine zeitliche Befristung bekommt. Ursprünglich sollte es eigentlich bis zum Jahresende gelten. Nun werde dieser Zeitpunkt auf den 31. Oktober oder sogar den 30. Juni vorgezogen, verlautete am Wochenende aus der Großen Koalition. (FTD S. 1)

HYPO REAL ESTATE - Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin ermittelt gegen mehrere Banken wegen Insiderhandels mit Aktien des angeschlagenen Kreditinstituts Hypo Real Estate (HRE). Die Banken stehen im Verdacht, Insiderkenntnisse missbraucht und HRE-Aktien vor einem Kurssturz im Herbst vergangenen Jahres in größerem Umfang verkauft zu haben. (Süddeutsche Zeitung S. 20)

PORSCHE - Der Sportwagenhersteller hat im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht nur mit Optionsgeschäften auf VW-Aktien, sondern auch mit Wetten auf weitere DAX-Papiere viel Geld verdient. Finanzvorstand Holger Härter beziffert diesen Gewinn auf 392 Mio EUR. (FTD S. 3)

PROSIEBEN - Der Fernsehkonzern stellt Tochtergesellschaften zum Verkauf. Dadurch sollen die Kosten drastisch reduziert und der milliardenschwere Schuldenberg abgebaut werden, heißt es. (Handelsblatt S. 15)

HSH NORDBANK - Die Landesbank erwartet erst für 2011 wieder nachhaltige Gewinne, auf deren Basis die Ausschüttung einer Dividende möglich ist. Für 2009 und 2010 sei damit nicht zu rechnen, heißt es aus Eigentümerkreisen. (FTD S. 15)

OPEL - Wegen der Abwrackprämie verzeichnet Opel einen Absatzschub und kann vorerst auf weitere Kurzarbeit im Werk Eisenach verzichten, sagte GM-Europa-Vizechef Alain Visser. (Handelsblatt S. 11)

OPEL - Der Automobilhersteller hält eine Unterstützung von Seiten der Bundesregierung für sicher. "Im Prinzip steht die Bürgschaft fest, es geht nur noch um technische Details", sagte ein hochrangiger Konzernmanager. (FTD S. 4)

DEUTSCHE BAHN - Während sein Konzern vom Datenskandal erschüttert wird, hat Bahn-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn erstmals Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr genannt. So hat die Bahn 2008 einen Gewinn von 2,7 Mrd EUR und einen Umsatz von 35 Mrd EUR erzielt. (FTD S. 3/FAZ S. 15)

SMS GROUP - Der Chef des Anlagenbauers SMS Group, Heinrich Weiss, spricht sich gegen Staatshilfen für Privatunternehmen aus. Sie verzerren den Wettbewerb. Die Geschäftsaussichten für die SMS Group beurteilt er positiv. Die Investitionen sollen verdoppelt werden. (Handelsblatt S. 2)

ERICSSON - Für den Netzausrüster sieht es nach Einschätzung von CEO Carl-Henric Svanberg auch in Krisenzeiten gut aus. Sein einziges Sorgenkind ist der verlustreiche Handyhersteller Sony-Ericsson. (FAZ S. 14)

GENERAL MOTORS - Der US-Automobilkonzern General Motors (GM) erwägt bei einem Ausbleiben von weiteren Staatshilfen den Gang in ein Gläubigerschutzverfahren. Am Dienstag müssen GM und der US-Konkurrent Chrysler dem Kongress einen Sanierungsplan vorlegen. (WSJ)

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February 16, 2009 01:37 ET (06:37 GMT)

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