DJ Scoach/Scoach (Frankfurt) - Schlankere Unternehmen, steigende Kurse

DJ Scoach/Scoach (Frankfurt) - Schlankere Unternehmen, steigende Kurse

Schlankere Unternehmen, steigende Kurse Der deutsche Aktienmarkt arbeitet sich heute wieder in die Höhe. Die gestrigen US-Konjunktur- und Unternehmensmeldungen verpassten den Ängsten vor einer verschärften und verlängerten Rezession einen Dämpfer. Viele Unternehmen in Europa und den USA schneiden derzeit - dank massiver Kostensenkungen, die ihre Effizienz deutlich steigern - besser ab als erwartet. Daher wächst die Hoffnung, dass die "schlankeren" Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen. Das wiederum regt jetzt weitsichtige Investoren zu Schnäppchenkäufen an. Der DAX bröckelt momentan homöopathische 0,05 Prozent auf 4.269 Punkte. Heute werden viele Papiere zurückgekauft, die gestern noch von den Spielern verramscht wurden. Dazu zählen die Stahl- und Infrastrukturkonzerne ThyssenKrupp und Salzgitter. Dort beschwingen die wieder aufkeimenden Konjunkturhoffnungen. Das dürfte auch für den Lkw-Bauer MAN gelten, der ebenfalls häufig auf den Top- oder Flop-Postionen auftaucht, heute wieder bei den Spitzenwerten. Auch bei dem Düngemittelkonzern K+S, der gestern noch auf den Verkaufslisten stand, kehren die Spieler jetzt wieder reumütig zurück. Begehrt sind auch die Papiere der Deutsche Bank. Dort regt die Hoffnung an, dass die US-Regierung doch noch einen Weg findet, um die Banken von ihre "toxischen" Forderungen zu befreien und somit die weltweiten Kreditmärkte aufzutauen. Das scheint auch dem internationalen Finanzkonzern Allianz auf die Beine zu helfen. Verkauft werden dagegen die Münchener Rück. Der Rückversicherer verpasste seine bereits heruntergeschraubte Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2008. Auf der Verkaufsliste stehen auch defensive Papiere, die in den Vortagen noch als vermeintlich "sichere Häfen" aufgesucht wurden. Das wird heute mit Kursverlusten betraft, etwa bei Fresenius Medical Care. Beiersdorf wurde außerdem bei der Deutschen Bank von "Kaufen" auf "Halten" degradiert. Außerdem trimmte die Bank das Kursziel dort von 60 Euro auf 50 Euro. Bei Infineon plagen wieder die bekannten Existenzängste. Rohstoffe: Teurer Der Kontrakt für Brent Crude steigt auf 44,35 Dollar. Der Future für die US-Sorte WTI verteuert sich auf 41,33 Dollar. Um 16:35 Uhr sind die Ölvorräte der Vorwoche fällig. Der Gold-Kontrakt wird bei 897,95 Dollar gehandelt. Verluste mit Puts Die steigenden Aktienkurse finden auch an der Plattform Scoach ihr Echo. Umsatzspitzenreiter bei den Hebelprodukten ist heute ein Knock-Out-Zertifikat Turbo Put auf DAX, emittiert von der Dresdner Bank (WKN: DR1W0D). Das Produkt fällt heute und wird deshalb anscheinend massiv zurückgegeben. Ausblick Termine USA Die US-Futures zeigen wenig Veränderung und signalisieren einen vorsichtigen Start der amerikanischen Aktienmärkte. Um 16:00 Uhr wird der Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen vom Januar erwartet. Disclaimer Die nachfolgenden News werden Ihnen direkt von der Redaktion von Scoach bereitgestellt. Die hierin enthaltenen Angaben und Mitteilungen sind ausschließlich zur Information bestimmt. Keine der hierin enthaltenen Informationen begründet ein Angebot zum Verkauf oder die Werbung von Angeboten zum Kauf eines Wertpapiers.

(END) Dow Jones Newswires

February 04, 2009 07:43 ET (12:43 GMT)