DJ UPS sieht geringere Chance für Luftfrachtvertrag mit Dt Post

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Logistikkonzern United Parcel Service Inc (UPS) sieht es inzwischen als "äußerst schwierig" an, noch einen Vertrag zur Luftfrachtbeförderung mit der Deutsche-Post-Tochter DHL zu vereinbaren. Der Grund dafür sei die von der Post geplante Verkleinerung des DHL-Geschäfts in den USA, sagte UPS-CEO Scott Davis am Dienstag.

Die Deutsche Post AG hatte ursprünglich im Mai 2008 angekündigt, über einen Zeitraum von zehn Jahren für 10 Mrd USD Luftfracht vom US-Wettbewerber transportieren zu lassen. Der Vertrag sollte eigentlich bis zum Jahresende 2008 unterschrieben worden sein.

Im November hatte DHL dann aber angekündigt, sich in den USA aus dem nationalen Luft- und Boden-Express-Geschäft zurückzuziehen und nur noch internationale Sendungen in die und aus den USA zu befördern.

UPS-CEO Davis sagte in einer Telefonkonferenz, die Verhandlungen mit DHL über den Vertrag dauerten noch an. Es sei jedoch sehr schwierig, eine Übereinkunft zu erzielen, jetzt da sich der DHL-Bedarf in den USA verringert habe.

UPS habe von dem DHL-Rückzug aber auch profitiert. Davis sagte, sein Konzern sei erfolgreich dabei, frühere DHL-Kunden für sich zu gewinnen. UPS habe ein beträchtliches zusätzliches Transportvolumen gewonnen, und dieser Trend werde sich fortsetzen.

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February 03, 2009 09:36 ET (14:36 GMT)

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