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DJ Weder di Mauro will "Bad Bank" nur für Landesbanken - FR

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DJ Weder di Mauro will "Bad Bank" nur für Landesbanken - FR

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Wirtschaftsexpertin Beatrice Weder di Mauro befürwortet die Einrichtung einer staatlichen "Bad Bank", die den Landesbanken problembehaftete Wertpapiere abkauft. "Die Verluste der öffentlich-rechtlichen Landesbanken muss am Ende sowieso der Steuerzahler tragen. Es geht darum, sie so gering wie möglich zu halten", sagte die "Wirtschaftsweise" der "Frankfurter Rundschau" (FR/Donnerstagausgabe), wie ddp berichtet.

Eine staatliche "Bad Bank", die die Bilanzen des gesamten Bankensektors von toxischen Wertpapieren befreit, ist nach Ansicht der Schweizer Professorin nicht praktikabel: "Anders als bei einer Bad Bank für den öffentlichen Sektor müsste bei einer Bad Bank für den privaten Sektor eine Übertragung von Eigentum und Risiken aus problembehafteten Forderungen stattfinden."

Die Schwierigkeit liege darin, den Preis festzulegen. Daran habe bereits der ursprüngliche Rettungsplan des früheren US-Finanzministers Henry Paulson für die Finanzbranche gekrankt, sagte Weder di Mauro, die dem Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung angehört.

Die Volkswirtin plädierte zugleich dafür, die Krise für eine Konsolidierung der Landesbanken zu nutzen. "Momentan sehe ich die Gefahr, dass die Landesbanken mit Steuergeld rekapitalisiert werden und so weitermachen wie bisher. Eine gemeinsame Bad Bank für die Landesbanken böte die Chance, eine große Good Bank zu gründen."

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(END) Dow Jones Newswires

January 22, 2009 01:21 ET (06:21 GMT)

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