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Weiteren Fonds übernommen DJE: Was macht eigentlich Stefan Breintner?

Stefan Breintner
Stefan Breintner: Der Anlagespezialist managt für DJE gleich mehrere Fonds. | Foto: DJE

Zwei ehemalige Anlageprofis von DJE, Maximilian-Benedikt Köhn und René Kerkhoff, haben kürzlich eine eigene Anlageboutique gegründet und arbeiten an der Auflegung ihres ersten eigenen Fonds. Bei seinem Ex-Arbeitgeber DJE hatte Kerkhoff den Nebenwerte-Fonds DJE Mittelstand & Innovation (ISIN: LU1227570055) geleitet, den jetzt Philipp Stumpfegger lenkt.

Köhn stand zuvor hauptverantwortlich an der Spitze des DJE-Europa (LU0159548683). Sein Nachfolger war zunächst nicht bekannt. Auf Anfrage teilte DJE jedoch im Januar mit, dass leitender Portfoliomanager im DJE-Europa nun der langjährige DJE-Anlagespezialist Stefan Breintner wird.

Eigentlich müsste es heißen: Breintner übernimmt auch die Verantwortung für den DJE-Europa. Denn schon die Aufgaben, für die Breintner bei DJE zuvor zuständig war, bilden eine beeindruckende Liste. Vier Fondsmanagement-Mandate befinden sich darunter, hinzu kommen übergeordnete Aufgaben. Stefan Breintner ist

Seit Anfang Januar ist Breintner nun auch leitender Portfoliomanager des DJE-Europa.

Quelle Fondsdaten: FWW 2023

Wie er all diese Aufgaben gleichzeitig meistert? Auf Anfrage unseres Portals betont man bei DJE: Breintner erhält Unterstützung durch ein ganzes Team. Das hauseigene DJE-Team für Analyse und Research besteht aus insgesamt 18 Spezialisten – inklusive Breintner und Fondsmanager Jan Ehrhardt. Zum jüngsten Jahreswechsel wurde es erneut aufgestockt.

Viele Analysesegmente würden durch zwei Analysten zugleich bearbeitet. Breintner decke als Erstanalyst die Sektoren Grundstoffe, Chemie, Bau und Baustoffe sowie Energie ab. Das Team trete im Gegensatz zum Fondsmanagement jedoch weniger prominent in Erscheinung. 

So legt der DJE-Europa an

Der jetzt in Breintners Verantwortung übergegangene Aktienfonds DJE-Europa versammelt Aktien europäischer Emittenten von flexibler Größe. Er berücksichtigt dabei auch Unternehmen außerhalb der Eurozone und der EU-Staatengemeinschaft. „Die Aktienauswahl ist indexunabhängig, folgt einem Bottom-up-Ansatz und ist auf fundamentale Faktoren wie Marktpositionierung, Gewinn- und Bilanzpotenzial, Bewertung, Managementqualität und Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet“, heißt es auf der Internetseite von DJE.

Breintner und seine Analysten halten Ausschau nach europäischen Qualitätsaktien und Titeln, die hohes Gewinnwachstum versprechen. Die Unternehmen sollten ein solides Geschäftsmodell und stabile Gewinne vorweisen. DJE hat den Fonds als nachhaltig gemäß Paragraf 8 der EU-Offenlegungsverordnung eingestuft.

Trotz seines stolzen Alters – der DJE-Europa feiert in diesem Januar seinen 20. Jahrestag – verwaltet er aktuell vergleichsweise bescheidene 84 Millionen Euro. Unter allen europäischen Ländern ist Deutschland aktuell der am stärksten vertretene Markt im Fonds. Der Wert mit dem höchsten Gewicht im Portfolio ist mit 3,22 Prozent der deutsche Rückversicherer Hannover Rück. Es folgen der niederländische Zulieferer der Halbleiterindustrie ASML und der Luxusgüterkonzern LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton.

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