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US-Präsident Donald Trump bemüht sich nach irritierenden Aussagen seines Finanzministers um Schadensbegrenzung. | © Getty Images

Doch kein schwacher Dollar gewünscht Trump rückt Äußerung seines Ministers zurecht

Ein schwacher US-Dollar sei gut für die USA, weil er den Handel fördere, hatte US- Wirtschaftsminister Steve Mnuchin am Mittwoch verlauten lassen. Die Äußerung ließ international aufhorchen und wurde mit Missfallen aufgenommen: Streben die USA bewusst einen schwachen Dollar an, um die eigene Position zu stärken – quasi ein rücksichtsloses „America first“ auf Währungsebene, zugespitzt: ein Handelskrieg?

Im Rahmen der gestrigen EZB-Ratssitzung, auf der die geldpolitische Richtung im Euroraum noch einmal zementierte wurde, ließ auch EZB-Chef Mario Draghi Kritik anklingen: Mnuchins Sprachgebrauch stimme nicht mit den vereinbarten Spielregeln überein, zitiert das Manager Magazin den Notenbankchef. Draghi sieht eine Grenze überschritten. Die Äußerung widerspreche der Vereinbarung, Währungen nicht hoch- oder herunterzureden. Draghis Kritik erfolgte in gewohnt zurückhaltenden Worten.

Alles gar nicht so gemeint – in einem Interview mit dem US-Sender CNBC ruderte US-Präsident Trump nun zurück: Die Währung solle auf der Stärke der Wirtschaft aufbauen. Langfristig wünsche er sich sehr wohl einen starken Dollar. Die Worte seines Finanzministers bezeichnete Trump als aus dem Kontext gerissen.

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