Dollar auf Kurs

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Mit einem HVB-Zertifikat setzen Anleger auf eine Renaissance der US-Währung

Einen Dollar und sechzig Cent kostete ein Euro Mitte April. Damit war die Gemeinschaftswährung so stark wie nie seit ihrer Einführung. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Schwäche des Dollar: Die US-Währung hat auch gegenüber anderen Währungen stark nachgegeben. Zunehmend erwarten Experten nun ein Ende dieser Schwächephase. „Der Euro-Dollar-Kurs hat seine Schmerzgrenze erreicht“, sagt etwa Christian Melzer, Devisenexperte bei der Dekabank. „Ein Euro-Dollar-Kurs von 1,60 lässt sich nicht rechtfertigen“, sagt auch Stephen Jen, Währungschefstratege bei Morgan Stanley.

Nun, da sich ein Ende des Zinssenkungszyklus in den USA abzeichnet und sich die Meinung durchsetzt, die US-Wirtschaft habe möglicherweise das Schlimmste überstanden, setzt der Greenback bereits zu ersten Erholungsversuchen an: gut fünf US-Cent weniger als in der Spitze zahlen Anleger heute für den Euro.
Bis Ende 2011 rechnen Analysten im Schnitt mit einem Kurs von 1,34. Das entspricht einem Plus des Dollar von 15 Prozent.

Bis Ende 2011 läuft auch das Garantiezertifikat der Hypovereinsbank, mit dem Anleger auf einen solchen Anstieg wetten können. Kommt es zum erwarteten Plus, verdienen Anleger 22,5 Prozent, denn das Zertifikat hebelt jeden Anstieg des Dollar mit dem Faktor 1,5. Sollten die Analysten unrecht behalten – nie irren sie so häufig wie bei Währungsprognosen –, und der Euro setzt seinen Höhenflug fort, gibt es für Anleger am Ende der Laufzeit das eingesetzte Kapital zurück.

DAS-DERIVAT-URTEIL: Einiges spricht für eine Erholung der US-Währung. Allein die Bandbreite der Prognosen für Ende 2011 – Morgan Stanley rechnet mit 1,18 Dollar für den Euro, Citigroup mit 1,50 – zeigt, wie wenig vorhersehbar Wechselkursentwicklungen sind. Da ist eine Garantie ausnahmsweise angebracht.

US-Dollar Power Garant Zertifikat
WKN  HV555V
Emittent Hypovereinsbank
Laufzeit bis 2. Dezember 2011