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Dollar, Öl und Kasachstan Jim Rogers rät vom Goldkauf ab

Jim Rogers
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In einem Interview mit dem US-amerikanischen Finanzanlagemagazin „Barrons“ gab sich Investmentguru Jim Rogers kürzlich zögerlich und pessimistisch.

Einen heißen Tipp wie sonst in der Vergangenheit so oft, hatte Rogers nicht auf Lager. Statt dessen einige Empfehlungen mit Einschränkungen: Er selbst halte zwar Gold, würde den Kauf aber momentan nicht empfehlen. Möglicherweise sei es sinnvoll, in kleinen Schritten Öl zu kaufen. Darauf festlegen wollte sich der Investor jedoch nicht. Von den Rentenmärkten halte er sich weitgehend fern. Eine Trendwende könne es aber möglicherweise am Agrarmarkt geben, so Rogers.

Optimistisch blickt der Star-Investor derzeit nach Kasachstan. Der Nachfolgestaat der ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepublik verfüge über große Rohstoffressourcen und durchlaufe eine positive Entwicklung. Obwohl er das Land interessiert beobachte, investiere er hier allerdings noch nicht.

Einzig den US-Dollar empfiehlt der US-Investor als derzeit sicherste Währung. Da er an den weltweiten Finanzmärkten Unwetter heraufziehen sieht, sei die US-Währung der gemeinsamer Nenner, auf den sich Investoren derzeit einigen könnten.

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