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Aus für die Doppelspitze: Keith Skeoch führt Standardlife Aberdeen allein weiter | © Standardlife Aberdeen

Doppelspitze ist passé Keith Skeoch führt Standard Life Aberdeen allein weiter

Der ehemalige Aberdeen-Chef Gilbert wird laut Standard Life Aberdeen im Aufsichtsrat dafür zuständig sein, Bestandskunden zu betreuen und neue zu akquirieren. Das Unternehmen begründet diesen Schritt unter anderem damit, dass so die Entscheidungsprozesse im Hinblick auf die kommenden Schritte im Transformations- und Umbauprozesses beschleunigt werden können. Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, dass Finanzchef Bill Rattray in den Ruhestand gehen wird. Als Nachfolgerin wurde Stephanie Bruce ernannt, die bislang Partnerin bei Pricewaterhouse Coopers war. Zudem wird Ex-Aberdeen-Direktor Richard Mully den Aufsichtsrat verlassen.

Im Zuge der Fusion im Sommer 2017 hatte das bisherige Führungsduo gegenüber dem Branchendienst Financial News betont, noch zehn weitere Jahre gemeinsam das Unternehmen zu lenken. In Finanzkreisen und auch unter Aktionären sorgte die Entscheidung für eine Doppelspitze hingegen für Skepsis, da beide als sehr unterschiedliche Charaktere gelten, berichtete Fondsprofessionell.de anlässlich der Fusion.

Auch Janus Henderson hatte im Zuge der Fusion im Mai 2017 zunächst auf das Konzept der Doppelspitze gesetzt. Der Vermögensverwalter wird seit Herbst 2018 vom ehemaligen Janus-Chef Dick Weil allein geführt. Andrew Formica - sein bisheriger Partner an der Doppelspitze - übernahm am 1. März die Führung bei Jupiter Asset Management.  

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