Doric

Abgestürzte Air-Asia-Maschine gehörte deutschem Emissionshaus

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Das auf dem Flug von Indonesien nach Singapur verunglückte Air-Asia-Flugzeug A320 gehörte nicht der Fluggesellschaft, sondern einem geschlossenen Fonds des deutschen Emissionshauses Doric. Das berichtet Die Welt Online. Die Passagiermaschine, die 2008 von Airbus im französischen Toulouse ausgeliefert wurde, soll hauptsächlich von deutschen Privatanlegern finanziert worden sein. Doric war für das Asset Management des Flugzeug-Fonds verantwortlich.

Aus der Flugzeugkatastrophe werde weder Anlegern noch Doric selbst ein finanzieller Schaden entstehen, zitiert Welt online die Doric-Geschäftsführerin Sibylle Pähler. Schließlich sei das Flugzeug kaskoversichert. „Nach den Verträgen trat 24 Stunden, nachdem das Flugzeug unauffindbar war, der Versicherungsfall als ,total loss' ein", so Pähler. Mit der Versicherungssumme soll das bei der Finanzierung eingesetzte Fremd- und Eigenkapital sowie eventuell anfallende Kosten wie Vorfälligkeitsentschädigungen zurückgezahlt werden können.

Den Namen des Erstversicherers gibt Doric nicht preis. Haupt-Rückversicherer der verunglückten Passagiermaschine ist die Allianz. 

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