Dresdner Bank verkauft die Degi an Aberdeen

Die Dresdner Bank verkauft ihre Tochter Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi). Käufer ist die britische Fondsgesellschaft Aberdeen Asset Management. Agenturberichten zufolge beträgt der Kaufpreis 110 Millionen Euro. Ein Kaufvertrag wurde von beiden Unternehmen unterzeichnet. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion allerdings noch zustimmen.

Durch die Übernahme wird Aberdeen eine der größten Immobilienfondsgesellschaften Europas. Ab Januar managt sie Vermögen von rund 20 Milliarden Euro. Allein in Deutschland steigt das Volumen ihrer Fonds um 6,4 Milliarden Euro auf insgesamt rund 8 Milliarden Euro. Seit diesem Jahr ist sie in Deutschland vertreten. Geschäftsführer ist Hartmut Leser, der von Frankfurt aus vor allem institutionelle Kunden betreut.

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