Die künstliche Insel Palm Jumeirah in<br>Dubai. Foto: Fotolia

Die künstliche Insel Palm Jumeirah in
Dubai. Foto: Fotolia

Dubai-Krise: Deutsche Versicherer kaum betroffen

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Der mit rund 40 Milliarden Euro verschuldete Staatsfonds Dubai World hatte seine Gläubiger jüngst um einen sechsmonatigen Zahlungsaufschub gebeten. Betroffen sind die Kreditgeber des Staatsfonds Dubai World und Gläubiger der Immobilientochter Nakheel. Die internationalen Finanzmärkte reagierten schockiert auf die Nachricht.

Ein Sprecher der Allianz sagte gegenüber Dow Jones Newswires, der Konzern habe nur ein geringfügiges Engagement in Unternehmen der DP World Gruppe. Diese Unternehmen seien jedoch von den Refinanzierungsproblemen nicht betroffen. Die Münchener Rück habe keinerlei Investments in Dubai und durch Kreditausfallversicherungen seien nur „äußerst geringfügige Belastungen“ zu erwarten, so ein Sprecher des weltgrößten Rückversicherers.

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Eine Sprecherin der Hannover Rückversicherung sagte der Nachrichtenagentur, der Konzern gehe nur von „unwesentlichen“ Auswirkungen aus. „Wir haben eine extrem geringe Exponierung“, sagte sie unter Hinweis auf Kapitalanlagen einer Hannover-Rück-Tochter aus dem benachbarten Bahrain. „Bei der Kreditrückversicherung erwarten wir eine sehr geringe Schadenbelastung, einen kleinen einstelligen Million-Eurobetrag“, so die Sprecherin weiter.

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